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Elchingen

12.04.2017

Im Sommer kommt die Großbaustelle

Bauarbeiten stehen im Sommer an der Kreisstraße zwischen Oberelchingen, Thalfingen und Pfuhl an.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Die Kreisstraße zwischen Oberelchingen, Thalfingen und Pfuhl wird saniert. Autofahrer müssen sich deshalb auf Umleitungen einstellen. Doch das ist noch nicht alles.

Auf großräumige Umleitungen werden sich in den Sommerferien die Autofahrer zwischen Burlafingen und Elchingen einstellen müssen: Die Kreisstraße wird saniert, Sperrungen und somit Umleitungen sind die Folge. Doch das sind nicht die einzigen Arbeiten, die im Sommer an der Kreisstraße NU8 anstehen.

Die Sanierungsarbeiten werden auf vier Abschnitte aufgeteilt: Ab Montag, 10. Juli werden die Bagger zunächst an der Industriestraße auffahren, eine Woche ist für diesen Teil eingeplant. Anschließend, ab Montag, 17. Juli, bis voraussichtlich Montag, 31. Juli, soll dann die Straße zwischen den Kreisverkehren Thalfingen und Pfuhl gesperrt werden. Linien- und Schulbusse sind davon nicht betroffen.

Der Kreisverkehr in Thalfingen wird ab Anfang August umgebaut. Dort dürften die Veränderungen mit am deutlichsten zu sehen sein: Die Pflastersteine, die auf der inneren Seite des Rings verlegt sind, werden entfernt und durch eine Asphaltschicht ersetzt. Alexander Fischer vom Staatlichen Bauamt, das für die Bauarbeiten an der Kreisstraße zuständig ist, erklärt: „Beim Bau des Kreisverkehrs haben die Planer die gepflasterte Innenseite dafür vorgesehen, langen Lastwagen die Durchfahrt durch den relativ engen Radius zu erleichtern.“ Der Plan ging allerdings nicht auf – auch viele Autofahrer nutzten den inneren Ring, um den Kreisverkehr zügig zu durchfahren.

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Der letzte Abschnitt vom Thalfinger Bahnübergang, der Elchinger und Ulmer Straße bis zum Riedgartenweg folgt Mitte August. Während des ersten Abschnitts führt die Umleitung parallel über die Donaustraße, für die anderen drei Abschnitte über die Glockeraustraße. Mitte September sollen die Arbeiten, die 900000 Euro kosten, beendet sein. Anlieger der Staatsstraße müssen sich nach Angaben des Staatlichen Bauamts nicht an den Kosten beteiligen – das Geld kommt aus der Landkreiskasse.

Als das Vorhaben auf der jüngsten Gemeinderatsitzung in Elchingen vorgestellt wurde, fragte Rat Manfred Bittner (Elchinger Umweltliste), ob es für Radfahrer nach den Sanierungsarbeiten einen Vorteil gebe, etwa einen Schutzstreifen. Elchingens Bürgermeister Joachim Eisenkolb sah dafür bei einer Gesamtbreite von sechseinhalb Metern jedoch keine Möglichkeit. Zudem beschränke sich die Baumaßnahme nur auf die Asphaltierung, Veränderungen an der Straßenführung seien nicht geplant.

Im Zuge der Sanierung wird ein weiteres Vorhaben angepackt: Die Bushaltestellen „Oberelchingen Bahnhof“ werden barrierefrei umgebaut. Dies muss bis zum Jahr 2022 an jedem Haltepunkt im Landkreis geschehen. Die Gemeinderäte entschieden einstimmig, diese Maßnahmen mit dem Staatlichen Bauamt anzugehen. Somit werden diese Arbeiten direkt in die Sanierung der Kreisstraße mit einbezogen. Durch die gemeinsame Ausschreibung ergeben sich laut Eisenkolb für die Elchinger Verwaltung geringere Kosten – er rechnet rund 50000 Euro.

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