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28.06.2009

In Neu-Ulm fünf neue Ganztagesklassen

Neu-Ulm (grr) - Bekannt geworden war es schon früher. Jetzt hat auch der Ausschuss für Bürgerdienste, Familie und Kultur zur Kenntnis genommen, dass ab dem kommenden Schuljahr an fünf weiteren Neu-Ulmer Grundschulen Ganztagsklassen eingerichtet werden. In die zusätzlichen Kosten teilen sich der Freistaat und die Stadt.

Im Ausschuss herrschte ziemliche Freude über die Zusage, die der Kultusminister schon am 28. Mai versandt hatte. Für die fünf Neu-Ulmer Schulen in Ludwigsfeld, Pfuhl, Offenhausen, Weststadt und Burlafingen seien "genehmigungsfähige Konzepte für die Einführung eines gebundenen Ganztagszugs" vorgelegt worden. Voraussetzung sei allerdings, dass für die entsprechenden Klassen auch genügend verbindliche Anmeldungen eingingen. Auch dürfe die neue Ganztagsklasse zu keiner höheren Klassenzahl im entsprechenden Jahrgang führen.

Klaus Panning, SPD-Rat und Schulleiter, bewertete als "sehr gut", was er da erfahren hatte. Christa Wanke (CSU) wollte gleich sich selbst und allen anderen "auf die Schulter klopfen" angesichts dieses Erfolgs, "zu dem wir, vor allem auch Ursula Schnirch, das Unsrige im Arbeitskreis beigetragen haben". Sie sei froh, dass im Ministerium anerkannt worden sei, "dass Bildung vor Betreuung gehen muss". Man sei nun also auf einem guten Weg, "aber wir sind noch erst am Anfang".

Zwölf zusätzliche Lehrerstunden

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Der Freistaat stattet die neuen Ganztagsklassen an den Grundschulen mit jeweils zwölf zusätzlichen Lehrerstunden aus und zahlt pro Jahr und Klasse 6000 Euro für die Verpflichtung zusätzlicher Lehrkräfte. Die Stadt selbst beteiligt sich mit 5000 Euro an den zusätzlichen Kosten, jährlich also 25 000 Euro, sollten alle fünf neuen Klassen zustande kommen.

Fürs Mittagessen sorgt die Stadt selbst. An der Grundschule Pfuhl kommt es aus dem schuleigenen Hort, für die übrigen Klassen von einem auswärtigen Anlieferer.

Kinder aus Familien mit Sozialhilfeleistungen zahlen wie in den weiteren städtischen Einrichtung einen Euro je Mahlzeit. Bislang betrifft dies an allen Ganztagsschulen 25 Kinder, was nach Angabe der Verwaltung einen hohen Personalaufwand für Abrechnung und Überwachung bedeute.

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