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Neu-Ulm

13.06.2014

In eingeweihten Kreisen

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Seit gestern ist der neue Kreisverkehr an der Kreuzung Europastraße/Reuttier Straße für den Verkehr geöffnet. Auch die Umleitung über die Finninger Straße wurde wieder aufgehoben. Symbolisch durchschnitt Neu-Ulms Zweiter Bürgermeister Albert Obert (Bild rechts unten, Erster von links) gemeinsam mit Staatssekretär Franz Josef Pschierer und Landrat Thorsten Freudenberger das Band, um somit den Verkehr passieren zu lassen.

Autofahrer können seit heute wieder aufatmen: Die Reuttier Straße und der neue Kreisel an der Europastraße sind wieder befahrbar. Zwei Jahre dauerte der Ausbau

Am 17. April 2012 wurde der symbolische Spatenstich an einer der Hauptverkehrsachsen der Stadt gefeiert. 8,7 Millionen Euro waren damals für den Umbau veranschlagt – 9,2 Millionen Euro sind es letztlich geworden.

Ähnlich wie damals waren hingegen die Lobeshymnen auf das Straßenbauprojekt: Während 2012 allerdings Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, Beate Merk (damals noch Justizministerin) und Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein die Maßnahme als „Symbol des Fortschrittes“ und als „Beitrag zum Umweltschutz“ sahen, waren es heute Neu-Ulms Zweiter Bürgermeister Albert Obert, Staatssekretär Franz Josef Pschierer und Landrat Thorsten Freudenberger. „Die B10 ist die wichtigste Verkehrsverbindung zwischen der A7 und der B28. Die Ertüchtigung dieses Bereiches war also dringend notwendig“, sagte Pschierer. „Die gefährliche Kreuzung wurde entschärft.“

Obert brachte die Fußgänger und Radfahrer ins Spiel: Auch für sie stelle der Neubau nun eine Verbesserung dar. Das „Spiel“ war dann Freudenbergers Stichwort: Er verglich Neu-Ulm mit dem Austragungsort einer Weltmeisterschaft, wo auch ein engmaschiges Straßennetz dringend erforderlich ist.

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Tatsächlich ist der Abschnitt Europastraße/Reuttier Straße der am meisten befahrene Bereich in Neu-Ulm: Etwa 50000 Fahrzeuge passieren dort am Tag. Die fast 80 Meter lange Unterführung der Europastraße unter der Reuttier Straße hindurch wurde schon Ende April freigegeben.

Gemeinsam mit den beiden Straßen wurde auch ein 440 Meter langer Grundwasser-Kanal eingesetzt, der für rund 1,1 Millionen Euro unter den Straßen verläuft.

Alle Render erwähnten bei der Eröffnung des Kreisverkehrs die leidgeplagten Anwohner der Baustelle und der Umleitungsstrecke sowie die Gewerbetreibenden. Wie bereits berichtet, hatten diese sich schon vor über zwei Jahren massiv über die Umleitungsstrecke beschwert, durch die weniger Autofahrer in die Zeppelinstraße gelangt ein sollen und somit Umsatzeinbußen verursacht worden seien.

Mit dem Abschluss sind die Bauarbeiten an der Europastraße aber noch nicht beendet: Etwa ab 2017 werden nur 1,3 Kilometer weiter östlich an der Kreuzung Europastraße/Otto-Hahn/Otto-Renner-Straße die nächsten Bagger anrollen: „Im Juli wird es Abstimmungsgespräche mit der Stadt Neu-Ulm geben“, sagte Bastian Wufka vom Staatlichen Bauamt Krumbach. „Zur Auswahl stehen eine Unterführung wie an der Kreuzung Reuttier Straße oder eine Brücke.“

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