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Kreis Neu-Ulm

16.10.2020

Infektionen, Quarantäne, Ängste: So ist die Lage an Schulen im Kreis Neu-Ulm

Die Corona-Krise prägt den Alltag an Schulen.
Bild: Uli Deck/dpa

Plus Immer wieder mussten zuletzt ganze Schulklassen in Quarantäne, am NKG in Weißenhorn sogar ganze Jahrgangsstufen. Wie die Corona-Lage ist und welche Hilfe Schüler bekommen können.

Das Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium (NKG) in Weißenhorn ist landkreisweit am stärksten von Quarantäne-Anordnungen betroffen, sechs Jahrgangsstufen mussten zuletzt komplett zuhause bleiben – vor allem, weil Lehrer ausfielen. Dass es nach der Rückkehr der Schüler in den Unterricht Vorbehalte gegenüber einzelnen Kindern und Jugendlichen geben könnte, kann sich Schulleiter Gerhard Lantenhammer nicht vorstellen.

Corona-Krise: Viel Lob für Schulleiter, Lehrer und Schüler im Kreis Neu-Ulm

Der Zusammenhalt von Schülern und Kollegium sei sehr gut. Er rechne nicht damit, dass einzelne nach der Quarantäne schlechter behandelt oder gar geschnitten werden. Sorgen seien nicht an ihn herangetragen worden. Wenn Schüler aber Ängste hätten oder psychische Hilfe bräuchten, sei der Schulpsychologe für sie da.

Ansgar Batzner

So sieht es auch Ansgar Batzner, der als Schulamtsdirektor für Grund-, Mittel- und Förderschulen im Kreis Neu-Ulm verantwortlich ist. Berichte über Ängste und Verunsicherung im Zusammenhang mit Corona-Infektionen und Quarantäne hätten ihn nicht erreicht. „Jede Sorge wird ernst genommen“, betont er. Beratungslehrer, Schulpsychologen und alle anderen Pädagogen seien für die Kinder und Jugendlichen da.

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„Ich bin wirklich stolz auf die Schulen, die Schulleitungen und die Lehrer“, betont Batzner. Mit Blick auf mögliche Vorwürfe gegenüber einzelnen betont der Schulamtsdirektor: „Jeder kann sich anstecken, da gibt es keine persönliche Schuld.“

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