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Jubiläum
12.10.2015

Im Gedächtnis Ulms

Gebieter über etliche Kilometer Akten, Urkunden und Briefe: Michael Wettengel, der Leiter des Stadtarchivs, wirft einen Blick in die Bestände.
Foto: Dagmar Hub

Das Stadtarchiv wird in diesem Jahr 500 Jahre alt. Seine Gründung beendete das Chaos in den Akten der Reichsstadt. Heute findet sich Rares und Kostbares in den riesigen Beständen

Wann eigentlich beginnt die Existenz eines Stadtarchivs? Anders als in anderen Städten weiß man das in Ulm ganz genau: Am 18. Juli 1515 wurde der erste Stadtarchivar eingestellt. Peter Mann wurde damit beauftragt, die Urkunden der städtischen Privilegien, Kaufbriefe und Verträge zu ordnen. Dass viel Arbeit auf Mann zukam und dass er dafür ordentlich honoriert werden wollte, erschließt sich aus seiner Ernennungsurkunde. Die 40 Pfund Heller, die Mann zunächst erhalten sollte, sind durchgestrichen und durch die Zahl „60“ ersetzt. Ein stattliches Salär – doch seine Arbeit war wichtig, Michael Wettengel, der heutige Leiter des Stadtarchivs, erklärt: „Während der Adel seine Rechte durch die Familien selbst legitimierte, mussten sich Städte ihre Rechte kaufen und sichern.“

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