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Justiz
09.04.2019

Illegaler Mülltransport nach Nigeria – wer ist schuld?

Ein Mann aus Neu-Ulm vermittelt den Export von Autos. In einem findet der Zoll 126 Kühlgeräte-Kompressoren.

Woher kommen mehr als hundert Kühlgeräte-Kompressoren in einem Auto, das nach Nigeria verschifft werden sollte? Und was hat ein 60-Jähriger aus dem Raum Neu-Ulm damit zu tun? Er steht wegen vorsätzlichen illegalen Verbringens gefährlicher Abfälle vor dem Amtsgericht Neu-Ulm, er hat Einspruch gegen den Strafbefehl erhoben. Der Sachstand: Ein Auto sollte von Neu-Ulm über Belgien nach Nigeria verschifft werden. Der 60-jährige Angeklagte betreibt nach eigenen Angaben seit 1999 im Nebengewerbe eine Exportvermittlung. Er fungiere dabei wie ein Makler: Kunden, die ein Auto ins Ausland exportieren wollen, melden sich bei ihm und er kümmere sich um das Prozedere. Die Kunden stellen die Fahrzeuge in der Regel in Neu-Ulm ab, der Fahrer eines Autotransporters lade sie dort auf und bringe sie nach Antwerpen zum Hafen. Von dort gehe es auf dem Schiff nach Nigeria.

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