Newsticker
Bundes-Notbremse tritt am Freitag in Kraft
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Karl Klein ist jetzt offiziell neuer Stadtpfarrer

Offfenhausen

25.11.2019

Karl Klein ist jetzt offiziell neuer Stadtpfarrer

Karl Klein (Mitte) ist der neue katholische Stadtpfarrer in Neu-Ulm. Nun wurde er offiziell in sein Amt eingeführt.
Foto: Stefan Kümmritz

Der 37-Jährige wird bei einer bewegenden Feierstunde in sein Amt eingeführt. Der Dekan Martin Straub hat dabei auch einen Appell an die Gemeindemitglieder.

In einer bewegenden und stilvollen Feierstunde ist am Sonntagabend Karl Klein in der voll besetzten Offenhauser Kirche St. Albert als neuer Leiter der katholischen Pfarreiengemeinschaft Neu-Ulms in sein Amt eingeführt worden. Im Beisein kirchlicher Würdenträger aus den anderen Pfarrgemeinden, verschiedenen kirchlichen Gremien, einer stattlichen Anzahl von Ministranten, Vertretern der evangelischen Kirche sowie von Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg und Landrat Thorsten Freudenberger erhielt Karl Klein vom Dekan Martin Straub die von Bischof Konrad Zdarsa ausgestellte Ernennungsurkunde überreicht. Er folgt damit auf Markus Mattes, der sein Amt Ende August aus gesundheitlichen gründen offiziell abgegeben hatte.

Martin Straub führte den neuen Stadtpfarrer ein, indem er auch noch einmal auf die Vergangenheit Kleins einging. Dieser, so der Dekan, betrete kein Neuland, denn er habe seine ersten beiden Jahre als Kaplan von 2008 bis 2010 in Neu-Ulm verbracht. „Ein neuer Pfarrer“, so Straub, „und neue Aufgaben.“ Der 37-Jährige habe eine eigene Persönlichkeit und es werde ein neues Team der pastoralen Mitarbeiter aufgestellt. Straub sagte weiter: „Es wurden an ihn schon viele Fragen gestellt. Fördern Sie ihn und fordern sie ihn, aber überfordern Sie ihn nicht!“ Straub nannte Klein einen „ambitionierten Seelsorger“, der Stärke und Dynamik mitbringe.

Karl Klein ist Nachfolger von Neu-Ulms Stadtpfarrer Markus Mattes

Nachdem Klein aus den Händen Straubs die Urkunde entgegen genommen und seine Bereitschaft erklärt hatte, sein Amt „gewissenhaft auszuüben“, wurde der neue Mann, der neben Sinn für Humor und eine Liebe zu PS-starken Autos habe, von Mitgliedern des Pfarrgemeinderats begrüßt. Dem 37-Jährigen, der gebürtig aus Dillingen stammt, wurden Brot und Salz überreicht, die ihm Kraft in seinem Amt geben sollen.

Klein selbst sagte in seiner Rede, es sei schwierig für ihn, einen Kurs zu bestimmen. Wichtiger sei zu hören, „was die anderen wollen und nicht, was ich will“. Den Kurs, so der neue Stadtpfarrer weiter, müsse letztlich aber der Herr vorgeben. „Was ist der richtige Weg für die Kirche heute, was der richtige Weg auch für unsere Pfarrgemeinde?“ Klein appellierte an die Gläubigen, immer an das Miteinander zu denken – und zwar das Miteinander verschiedener Menschen. „Wir sind kein Verein, kein Konzern, sondern das Volk Gottes. Dem Herrn näher zu kommen, heißt einander näher zu kommen.“

Beim anschließenden Stehempfang sorgten Mitglieder aus den verschiedenen Pfarreien unter Leitung von Josef Kelemen für eine gelungene musikalische Umrahmung.

Das könnte Sie auch interessieren:

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren