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18.03.2009

Keine finanziellen Risiken absehbar

Pfaffenhofen (boz) - Mit nur einer Gegenstimme hat der Haushalts- und Bauausschuss der Marktgemeinde den Haushaltsplan für das Jahr 2009 abgesegnet und dem Marktrat zur Annahme empfohlen. In anderthalb Stunden wurde am Montagabend das rund 200 Seiten starke Werk, das vom Kämmerer Erich Spann und seinen Mitarbeitern aufgestellt wurde, erarbeitet. Das Ergebnis ist laut Bürgermeister Josef Walz ein Haushalt ohne Probleme, in den sogar schon höhere Personalkosten eingearbeitet wurden, auch wenn die kaum steigen würden. Auch die Gebühren wurden neu kalkuliert und sind aktuell.

So umfasst der Verwaltungshaushalt für dieses Jahr 7 873 100 Euro. Dieses Geld wird für die laufenden Geschäfte, Ausgaben, Löhne und Gehälter gebraucht. Der Vermögenshaushalt, der zur Finanzierung von Investitionen dient, beträgt 3 627 300 Euro. Gleichzeitig werden für 750 000 Euro Kredite aufgenommen.

Nach Worten von Bürgermeister Walz wird die Kreisumlage um zwei Punkte gesenkt und aus dem Vermögenshaushalt bedient. Die Einkommensteuer wird nach Schätzung von Bürgermeister und Kämmerer etwa auf gleicher Höhe von knapp 589 Euro je Einwohner und somit bei 2,8 Millionen Euro bleiben, während die Gewerbesteuereinnahmen in diesem Jahr um 100 000 Euro weniger auf eine Million Euro angesetzt wurden. Die Personalkosten werden in diesem Jahr mit 527 100 Euro rund 6000 Euro niedriger als 2008 ausfallen.

Die Schulden werden sich in 2009 auf 4,6 Millionen Euro erhöhen. Vorgesehen sind zugleich Tilgungen von 237 000 Euro. Unterm Strich muss der Markt heuer 219 700 Euro an Schuldzinsen zahlen.

Das Investitionsprogramm sieht unter anderem ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (Kosten 75 000 Euro inklusive 18 000 Euro Fördergelder) für die Freiwillige Feuerwehr Biberberg sowie Ausrüstungsgegenstände für alle Feuerwehren vor. Für Letzteres werden rund 25 000 Euro ausgegeben. Drei Millionen Euro werden für die nächsten drei Jahre für den Neubau der Sporthalle bei der Hermann-Köhl-Schule bereitgestellt. Auch für die Ortskerngestaltung sind in den nächsten Jahren sechsstellige Beträge vorgesehen, beginnend mit 200 000 Euro (2009/10) für den Grunderwerb für das Kulturgebäude. Die Planungen reichen bis in das Jahr 2012. Schließlich stimmte der Bauausschuss noch für ein Buswartehäuschen am Pfarrzentrum. Die Kirche sei damit einstanden, dass es auf ihrem Grundstück errichtet werde, so Bauamtsleiter Franz Freibauer. Und erneut wurde die Verkehrssituation um die Gedenkstätte Marienfried zum Thema. Als Freibauer die Planung für die Erweiterung vorlegte, staunten die Markträte über die Größe des Gebäudes und begannen erneut eine Diskussion über die Zufahrten. Bürgermeister Walz wies darauf hin, dass noch keine Entscheidung seitens des Ausschusses nötig sei. Das Landratsamt werde die Planungen zunächst prüfen. Dann werde man weitersehen.

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