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Freizeit

03.08.2020

Kinder basteln an ihrem eigenen Schiff

Bei der Sendener Stadtranderholung bauen die Kinder auf dem Holzspielplatz gruppenweise an einem Schiff.
Bild: Angela Häusler

Die Sendener Stadtranderholung findet diesmal in kleinen Gruppen statt

Ungewohnt leise und geordnet geht es dieser Tage auf dem Spiel-Areal der Sendener Stadtranderholung zu: Wegen Corona sind heuer nur 100 Kinder mit dabei. Und es gelten Sonderregeln. Der Ferienspaß kommt aber trotzdem nicht zu kurz.

„Kleingruppenbetreuung“, so heißt die Stadtranderholung der Illerstadt in diesem Jahr. Denn wegen der Ansteckungsgefahr hat sich das Team aus 35 Ehrenamtlern schon vor Wochen ein neues Konzept überlegt, mit dem die Ferienfreizeit doch umgesetzt werden kann, berichtet Denis Vespermann, Leiter der Stadtranderholung.

In festen Gruppen zu jeweils acht Kindern verbringen die Teilnehmer jetzt ihre Tage auf dem Areal der Wirtschafts- und Mittelschule. Sie können sich zwar heuer nicht selbst aussuchen, an welchem Spielangebot sie wann teilnehmen wollen. Aber dafür winkt ein sehr reichhaltiges Programm: Insgesamt haben sich die Helfer 20 unterschiedliche Spiel- und Sportmöglichkeiten ausgedacht.

Die reichen von der Sport-Olympiade übers Basteln von Spiele-Taschen bis zum Holzspielplatz, wo diesmal kein ganzes Dorf aus Häuschen entsteht, sondern gruppenweise an einem großen Schiff gesägt und gehämmert wird. Auch Überraschungs-Aktionen gibt es, zum Beispiel haben die Betreuer da selbst einen „Escape Room“ gebaut, aus dem die Teilnehmer ausbrechen müssen. „Unser Team hat sich wieder große Mühe gegeben und das hat sich gelohnt“, sagt Vespermann. Alle Beteiligten hätten sich rasch mit den Änderungen arrangiert. Und manchen der Kinder komme der neue, vorgegebene Tagesablauf sogar entgegen – „es gibt welche, denen es so besser gefällt“, berichtet der Leiter. „Ich find´s geil – echt geil!“, schwärmt der elfjährige Joshua, während dem gleichaltrigen Lenn heuer schon etwas fehlt: Nämlich die Möglichkeit, nach Lust und Laune auf dem Fußballfeld zu kicken.

Wegen Corona wurde die Teilnehmerzahl, zuletzt bei über 300 Kindern, nun auf 150 begrenzt. Außerdem durften nur Kinder aus Senden mitmachen. Doch anders als befürchtet, sind die Plätze nun gar nicht ausgebucht. Daher, so Vespermann, dürfen sich jetzt auch externe Teilnehmer anmelden. Für die zweite und letzte Erholungswoche sind noch Plätze frei.

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