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Roggenburg

10.12.2020

Kinder schreiben Senioren in Roggenburg Weihnachtspost

Vertreter der Landjugenden, der Roggenburger Kindergärten, der Grundschule, zwei Schülerinnen, Sponsoren und Quartiersmanagerin Sandra Hochenbleicher mit Briefen und Päckchen für Seniorinnen und Senioren.
Bild: Angela Häusler

Plus Roggenburger Kinder aus der örtlichen Grundschule und Kita haben insgesamt 160 Briefe geschrieben. Die Grüße gehen an Senioren.

Erfreuliche Weihnachtspost erhalten in diesen Tagen 160 Senioren aus Roggenburg: Männer und Frauen, die älter als 80 Jahre sind, werden nämlich mit besonderen Briefen und Päckchen bedacht. Sie erhalten weihnachtliche Grüße von Kindergarten- und Grundschulkindern aus dem Ort. Und können ihnen im Gegenzug vom Weihnachtsfest in früheren Zeiten berichten.

Ausgedacht hat sich die Aktion Sandra Hochenbleicher, die als Quartiersmanagerin für die Gemeinde das Projekt „Gut alt werden können in Roggenburg“ leitet. „Wir wollen den älteren Leuten zeigen, dass man auch jetzt an sie denkt und sie nicht in Vergessenheit geraten“, sagt sie. Die Kinder seien mit viel Engagement dabei gewesen, erzählt Gudrun Bähnsch vom Kindergarten St. Sebastian im Ortsteil Biberach, „einige wollten unbedingt noch einen zweiten Brief machen“. Auch die Kinder aus dem Kindergarten Schießen machten mit. Die Grundschulkinder wiederum brachten ausgedachte Geschichten, Weihnachtswünsche oder Gedichte für die Senioren zu Papier. Und die Mütter halfen anschließend beim Verpacken.

Kinder in Roggenburg haben 160 Briefe geschrieben

Insgesamt malten und schrieben die Kinder 160 Briefe, die Mitglieder der Katholischen Landjugenden aus Roggenburg, Biberach und Schießen in allen Ortsteilen austragen. Die örtliche Bäckerei Hörmann hat die Sendungen zusätzlich mit süßen Gaben von Plätzchen bis Schokolade bestückt, sodass nun ansehnlich große Päckchen an die Senioren verteilt werden. Die Buben und Mädchen hoffen, dass schon bald die ersten Antwortbriefe bei ihnen eintrudeln. Denn jeder Empfänger bekommt einen frankierten Rückumschlag für eine Weihnachtsbotschaft an die Kinder. „Zum Beispiel mit Erinnerungen an das Fest in der eigenen Kindheit oder an ein besonderes Weihnachtserlebnis“, so Hochenbleicher. Die Briefe werden dann gemeinsam in Kita-Gruppe oder Schulklasse gelesen.

Eine weitere Aktion im Rahmen von „Gut alt werden können“ ist pandemiebedingt eingestellt worden: Das gemeinsame Mittagessen, zu dem Senioren in wechselnde Gastronomiebetriebe in der Gemeinde gefahren wurden, fand zuletzt im Oktober statt. Das Angebot sei gut angekommen, berichtet die Roggenburger Quartiersmanagerin im Gespräch mit unserer Zeitung.

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