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Entscheidung

01.07.2017

Knappe Mehrheit für Reihenhäuser am Ulmer Ried

Im Ulmer Ried werden nun drei Reihenhäuser gebaut.

Ausschuss genehmigt drei Neubauten in Ludwigsfeld – doch es gibt Bedenken

Knapper konnte die Entscheidung nicht ausfallen: In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Hochbau und Bauordnung in Neu-Ulm entschieden sich acht Räte für den Neubau von drei Reihenhäusern im Ulmer Ried – und sieben dagegen.

Darunter die CSU, die sich laut Thomas Mayer „sehr intensiv“ mit dem Projekt befasst hat und zu dem Ergebnis kam: Die Gebäude sind zu hoch. „Die Grundstruktur wird somit in diesem Gebiet übertroffen.“ Er verwies darauf, dass – wenn die Reihenhäuser gebaut würden – das Viertel nicht mehr von niederen Häusern geprägt würde.

Dem widersprach FDP-Stadträtin Christa Wanke entschieden: „Im näheren Umfeld gibt es bis zu zehn Meter hohe Häuser – das geplante ist 9,75 Meter hoch.“ Wanke spricht von einer „maßvollen Nachverdichtung“.

Auch Stadtbaudirektor Markus Krämer verteidigte das Projekt mit den hohen Reihenhäusern: „Wir haben einen Siedlungsdruck in Neu-Ulm.“ Bald würden Neu-Ulm die Flächen ausgehen und die „Nachverdichtung läuft auf Hochtouren. Aber da jetzt eine Eingeschossigkeit festzuschreiben – das würde ich nicht tun.“ Laut Krämer hätten sich die Häuser in und rund um die ehemalige SA-Siedlung gestalterisch im Laufe der Zeit verändert: „Rundherum baut man wie im 21. Jahrhundert und dort wie in den 30er Jahren? Das wäre für mich nicht vorstellbar.“

Stadtrat Mayer legte noch einmal Wert darauf, klarzustellen, dass „die CSU nicht grundsätzlich gegen Nachverdichtung ist. Aber dieses Vorhaben fügt sich nicht ein.“ Dennoch stimmte der Ausschuss für den Bau der Reihenhäuser.

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