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Senden

18.11.2019

Kommunalwahl: CSU in Senden stellt sich weiblicher auf

Das sind die ersten zehn Kandidaten auf der CSU-Stadtratsliste für die Kommunalwahl 2020 in Senden.
Foto: Christoph Lotter

Der Ortsverband der Christsozialen nominiert die Kandidaten für 2020. Jeder dritte Kandidat ist eine Frau.

Die CSU Senden will bei der Stadtratswahl im kommenden Jahr erneut stärkste Kraft werden und die Zahl ihrer Sitze verteidigen. „Unser Ziel ist es, wieder mindestens elf Kandidaten im Gremium unterzubringen“, sagte Ortsverbandsvorsitzender Theo Walder bei der Nominierungsversammlung der Christsozialen im Hotel Feyrer in Senden.

„Wir haben ein schlagfertiges Team mit vielen neuen Gesichtern, das die Stadt Senden voran bringen will“, sagte Walder. „Jung und erfahren, Männer und Frauen, und eine bunte berufliche Mischung. Ich bin stolz auf unsere Liste.“ Von den amtierenden elf Stadträten treten zehn wieder an, allein Franz Brenner wird nicht erneut für das Sendener Gremium kandidieren. Unter den 30 Kandidaten finden sich viele Neulinge. Sieben sind unter 35, der jüngste unter ihnen, Luca Stempfle, ist im Moment gar erst 17 Jahre alt. Der Altersschnitt beträgt 48 Jahre.

Der Bahnhof in Senden ist einer der Schwerpunkte

Aktuell gehören zwei Frauen der CSU-Fraktion im Sendener Stadtrat an. Das soll sich ändern: Bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr ist jeder dritte Name auf der Liste eine Frau. An der Spitze steht Claudia Schäfer-Rudolf, die Sendender Bürgermeisterin und damit Nachfolgerin von Raphael Bögge werden will. In ihrer Rede skizzierte sie einige Schwerpunkte, die die CSU in den nächsten Jahre angehen will. Dazu gehören der Ausbau und die Sanierung von Kindergärten, Krippen und Schulen, die Förderung des Ehrenamts sowie neue Konzepte für die Mobilität. „Wir brauchen ein besseres und günstigeres Nahverkehrsangebot mit dem Bahnhof als Drehscheibe im Mittelpunkt“, sagte Schäfer-Rudolf. Die Umstiege von Bus auf Bahn sollen erleichtert und mehr Angebote für Radfahrer geschaffen werden. „Das ist eine Riesenaufgabe.“

Die CSU-Liste, fand Schäfer-Rudolf, sei eine gute Mischung aus Männern und Frauen, aus neuen Ideen und Erfahrung. „Es geht nicht um Einzelpersonen, wir sind nur so gut wie das Team – und wir haben ein großartiges Team.“ Die CSU wolle auch in Zukunft Ideenanbieter für andere Fraktionen im Stadtrat sein. Das habe in der Vergangenheit gut geklappt, sagte die Bürgermeisterkandidatin, die auch auf Verbündete außerhalb der Stadt baue.

Unter den 30 Kandidaten sind zehn Frauen

Die 23 Wahlberechtigten stimmten dem Listenvorschlag allesamt zu. Folgende Kandidaten sind auf den ersten zehn Plätzen: Claudia Schäfer-Rudolf, Theo Walder, Walter Wörtz, Carola Schwarzien-Mencner, Primus Schmid, Michael Hanser, Eva Simon, Marc Reichhardt, Gunter Böckeler, Josef Ölberger.

Auf den Plätzen elf bis 30 folgen: Marco Thierer, Rainer Sandberg, Rainer Strobl, Johanna Iodice, Luca Stempfle, Johannes Friedel, Dieter Hörmann, Elfi Gentner, Martin Müller, Jan Silvio Klein, Thomas Billotin, Petra Van Meter, Rainer Borowitz, Gudrun Sandberg, Kilian Rudolf, Gertrud Emler, Wolfgang Harmuth, Gabi Böckeler, Antonia Walder, Marius Gratwohl.

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