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Roggenburg

21.11.2019

Kommunalwahl in Roggenburg: Die CSU setzt weiter auf Mathias Stölzle

Der JU-Kreisvorsitzende Johann Deil (von links) mit Bürgermeisterkandidat Mathias Stölzle und Gerhard Snehotta, CSU-Ortsvorsitzender von Roggenburg.
Bild: Roland Furthmair

Der CSU-Ortsverband nominiert den amtierenden Bürgermeister. Der spricht in seiner Rede über die nächsten Aufgaben, die auf die Gemeinde warten.

Der neue Bürgermeister sollte aus Sicht des CSU-Ortsverbands Roggenburg der alte bleiben: Bei ihrer Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder den bisherigen Rathauschef Mathias Stölzle einstimmig zu ihrem Kandidaten für die Bürgermeiserwahl am 15. März 2020 gewählt.

Der CSU-Ortsvorsitzende Gerhard Snehotta war bei seiner Begrüßung in der Brauereigaststätte Schmid in Biberach voll des Lobes für den Schultes, der seit fast sechs Jahren im Amt ist. „Hiermit wollen wir ein Zeichen setzen und die bisher gute Arbeit von Bürgermeister Stölzle würdigen“, sagte Snehotta. „Er hat die Ära seines Vorgängers Franz Clemens Brechtel fortgesetzt und mit seiner Überzeugungskraft viele Maßnahmen umgesetzt.“ Snehottas bedankte sich bei Stölzle für die geleistete Arbeit und die Bereitschaft, erneut zur Wahl anzutreten. „Die anstehenden Herausforderungen lassen uns mit ihm positiv in die Zukunft blicken“, ergänzte der Ortsvorsitzende.

Zügig verlief die Wahl unter der Leitung von Johann Deil, dem Kreisvorsitzenden der Jungen Union. Der Weißenhorner gab bekannt, dass sich alle 14 stimmberechtigten Mitglieder für Stölzle ausgesprochen hatten.

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Stölzle ist seit 18 Jahren bei der Gemeinde Roggenburg

Der Nominierte selbst sprach bei seiner Vorstellung über die „Hypothek eines unglaublichen Wahlergebnisses“ vor fast sechs Jahren und seine mittlerweile 18 Dienstjahre in der Roggenburger Gemeindeverwaltung. In seinem Rückblick streifte er die Entwicklung der Gemeinde in seiner Amtszeit aber nur kurz, sein Hauptaugenmerk galt künftig anstehenden Aufgaben. „Beim Thema Bauen und Wohnen ragt die Erschließung und Vemarktung des Baugebietes Ingstetten mit elf Plätzen heraus“, sagte Stölzle, „bei den sozialen Themen die Erweiterung des Kindergartens St. Sebastian in Biberach samt Kinderkrippe.“ Die Ganztagesschule werde ebenso kommen und beim Strategieprozess „Gut alt werden können in Roggenburg“ sei man dabei, gute Ideen umzusetzen, ergänzte er. Bei der Feuerwehr Biberach sei die Gerätehaus-Erweiterung in Planung.

Zudem stünden Investitionen bei der kommunalen Infrastruktur wie bei der Trinkwasserversorgung mit neuem Hochbehälter oder die Instandhaltung der Kläranlagen auf der Agenda. Weiter nannte Stölzle die Umsetzung des interkommunalen Projekts Ilek zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation samt landwirtschaftlichem Kernwegekonzept.

Stölzle betonte aber auch: „Das Bildungszentrum für Familie, Umwelt und Kultur samt Kloster strahlt weit über unsere Ortsgrenzen hinaus und wurde schlechthin zu unserem Aushängeschild.“ Abschließend richtete sich sein Dank an den Gemeinderat und an den Landkreis Neu-Ulm. Da es künftig nicht an Aufgaben und Herausforderung mangele, sagte Stölzle, hoffe er „auch weiterhin in Solidargemeinschaft stets tolle Ergebnisse zu erreichen“.

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