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Ulm/Neu-Ulm

21.02.2018

Kompromiss-Vorschlag: Der Orange Campus soll geteilt werden

Zum geplanten Orange Campus der Ulmer Basketballer liegt jetzt ein Kompromissvorschlag auf dem Tisch.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Ist das die Lösung für den Orange Campus? Eine Arbeitsgruppe hat jetzt über einen Kompromissvorschlag zum Großprojekt der Ulmer Basketballer beraten.

In die zuletzt stockenden Verhandlungen über das Projekt Orange Campus könnte wieder Bewegung kommen: Eine gemeinderätliche Arbeitsgruppe hat am Dienstag im Ulmer Rathaus über einen Kompromissvorschlag beraten, das Gesamtprojekt zur Reduzierung der Risiken auf der Grundlage zweier getrennter Rechtsgrundlagen für das Grundstück am Neu-Ulmer Donauufer zu realisieren.

Wie zu erwarten war, sieht der Vorschlag sieht im Kern vor, für den zuwendungsfähigen ideellen Teil (also im Wesentlichen alles, was zur Basketball-Nachwuchsförderung gehört) sowie für den nicht-zuwendungsfähigen wirtschaftlichen Teil des Projektes (gemeint sind damit Fitnessstudio, Gastronomie und Büros) jeweils rechtlich selbstständige, aber direkt aneinander angrenzende „Buchgrundstücke“ zu bilden. Dies ermöglicht es, den Orange Campus als ein zusammenhängendes Gesamtprojekt zu realisieren und zu betreiben, die beiden Bereiche jedoch rechtlich und wirtschaftlich voneinander zu trennen und diese im Falle einer Pleite getrennt zu verwerten.

Der Verein BBU’ 01 habe bereits seine grundsätzliche Gesprächsbereitschaft erklärt. Der Vorschlag bedarf sowohl aufseiten des Vereins wie der Stadtverwaltungen aber noch der näheren Detaillierung und Überprüfung. Die Städte und der Verein haben daher vereinbart, in den nächsten Wochen diesen Kompromissvorschlag gemeinsam weiter auszuarbeiten. „Kein Kommentar“ hießt es auf Nachfrage von BBU’01-Finanzchef Andreas Oettel. Ein Zusammenschluss der genossenschaftlichen VR-Banken aus Langenau, Laupheim und Neu-Ulm gewährte wie berichtet zuletzt ein Darlehen in Höhe von neun Millionen Euro.. „Die Lösung des Gordischen Knotens ist gelungen“, teilte der Verein BBU’01 daraufhin mit. Das war allerdings nur teilweise richtig: Die Ulmer Stadtverwaltung betrachtet auch noch andere Punkte – wie die Trennung von Kommerz und Sport – als ungelöst.

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