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Neu-Ulm

18.05.2015

Kreis bringt Flüchtlinge in Turnhalle unter

Die Zahl der Asylbewerber steigt weiter an. Im Kreis Neu-Ulm wird jetzt erstmals eine Turnhalle als Notunterkunft hergerichtet.
Bild: Alexander Kaya

Jetzt ist der Notfall eingetreten: Die erste Turnhalle im Landkreis muss für den Schul- und Vereinssportbetrieb gesperrt werden, um darin Flüchtlinge unterbringen zu können.

Diese Entscheidung hat das Landratsamt am Montagnachmittag angesichts der aktuellen Lage getroffen. 20 dem Landkreis Neu-Ulm für diese Woche zugewiesenen Asylbewerbern können gerade noch in vorhandenen Einrichtungen untergebracht werden. Für nächste Woche sind nicht mehr genügend Plätze vorhanden.

Es handelt sich um die Turnhalle der Berufsschule Neu-Ulm in der Ringstraße. Ab  Dienstagmorgen wird die Halle für die Aufnahme von Asylsuchenden vorbereitet. Sie bietet für maximal 180 Personen eine Schlaf- und Wohnstätte. „Es geht nicht mehr anders. Die Halle wird so lange als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden müssen, wie Bedarf besteht“, sagt Karen Beth, die zuständige Geschäftsbereichsleiterin im Landratsamt. Für Mittwoch haben Landrat Thorsten Freudenberger (CSU) und seine Mitarbeiter weitere Informationen angekündigt.

Die Zahl der Flüchtlinge in der Region ist zuletzt stetig gewachsen – mehr als 700 waren es Ende April im Landkreis. Auch in Ulm werden händeringend zusätzliche Unterkünfte gesucht.

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