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19.05.2018

Kunstdepot: Mietvertrag ist unterschrieben

Neues Zentrallager in Blaubeurer Straße

Die Museen Ulms bekommen ein gemeinsames Kunstdepot. Das bestätigte die Pressestelle der Stadt auf Nachfrage unserer Zeitung. Vor Kurzem ist der Mietvertrag für eine Fläche im früheren Britax-Römer-Gebäude in der Blaubeurer Straße unterschrieben worden. Das Depot belegt dort rund 5000 Quadratmeter im Erdgeschoss und im ersten Stock. Es wird von Museum Ulm, Stadthaus, Donauschwäbisches Zentralmuseum, Stadtarchiv und Stadtbibliothek gemeinsam genutzt werden. Der Vertrag gilt zunächst 20 Jahre – mit einer Option auf Verlängerung.

Mal eben den Lastwagen vollpacken können die einzelnen Institutionen jedoch nicht: Die Räume müssen zunächst aufwendig umgebaut werden. Laut Christian Bried, Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft Ulm (PEG), werden diese rund 3,5 Millionen Euro kosten. Den größten Batzen wird dabei voraussichtlich die Klimatisierung verschlingen, denn viele Exponate brauchen besondere Bedingungen, wodurch beispielsweise neue Fenster und eine spezielle Belüftung notwendig sind. Sonst hat das Gebäude vieles, was den Museen vor Ort fehlt: beispielsweise eine gesonderte Anlieferzone. „Das Gebäude ist für die Nutzung gut geeignet“, sagt Bried.

Der „Spatenstich“ für den Umbau ist für den 11. Juli geplant, fertig soll das zentrale Kunstdepot im Sommer 2019 sein. Diesem Datum wird speziell im Museum Ulm entgegengefiebert: Dieses lagert seine Schätze derzeit, zusätzlich zu den dafür vorhandenen Flächen, in drei Außendepots und hat im Ausstellungsbereich ein Notdepot eingerichtet. (mgo)

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