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Ulm

25.10.2016

Ladestationen für Elektroautos: Ulm liegt an der Spitze

Stromtanker: San-Geschäftsführer Dirk Feil und Wolfgang Rabe, Geschäftsführer der Stadtwerke-Netzgesellschaft (von links).
Bild: Alexander Kaya

Eine neue „Stromtanke“ würde jüngst im Wengenviertel eröffnet. Münsterstadt ist Vorreiter der Entwicklung.

Die Münsterstadt gehört zu den Städten, die in Deutschland eines der dichtesten Ladesäulennetze anbieten. Es sind 96 Ladepunkte, wie jüngst das Handelsblatt eine Erhebung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zitierte.

Berlin ist mit 529 Ladepunkten Spitzenreiter unter den Städten, es folgen Stuttgart (366 Ladepunkte), Hamburg (292), Düsseldorf (167), Leipzig (154), Dortmund (110), Ulm (96), Dresden (91), München (82) und Köln (76).

Setzt man die Anzahl der Ladepunkte ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, wird erst richtig deutlich, wie weit entwickelt die Ulmer Ladeinfrastruktur bereits ist. Die neueste Ladestation für Elektrofahrzeuge steht seit wenigen Tagen am westlichen Ende der Sterngasse gegenüber von Hausnummer 13 in unmittelbarer Nähe zum Wengentor. Der Öffentlichkeit übergeben haben die Ladestation Wolfgang Rabe, Geschäftsführer der Stadtwerke-Netzgesellschaft, und Dirk Feil, Geschäftsführer der Sanierungstreuhand Ulm (San). Die Eröffnung der Ladesäule steht in Zusammenhang mit der laufenden Sanierung des Wengenviertels. Für die Einrichtung der neuen Station investiert die SWU rund 10000 Euro.

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„Gemessen an der Größe des Oberzentrums hat das Ladenetz inzwischen eine unglaubliche Dichte erreicht“, hebt Wolfgang Rabe hervor und fügt hinzu: „Unsere Region geht mit gutem Beispiel voran und erfüllt eine zentrale Voraussetzung dafür, dass der Anteil von Elektroautos im Straßenverkehr spürbar wachsen kann.“ Ähnlich erklärt Geschäftsführer Dirk Feil das Engagement der San. „Als wir die energetische Sanierung des Wengenviertels geplant haben, haben wir von Anbeginn auch an klimafreundliche Fortbewegung gedacht. Und gingen auf die Stadtwerke zu.“ Anschub erhielt die Realisierung der neuen Strom-Zapfsäule durch das Vorhaben Straßenbahnlinie 2. Den laufenden Baumaßnahmen musste die Ladesäule in der Zeitblomstraße/Neutorstraße hinter dem Theater weichen. „Wir suchten ohnehin nach Ersatz für diesen Standort, einen der meist genutzten“, erklärt Alois Johler, bei den Stadtwerken verantwortlich für die Stromtankstellen. „Der San-Vorschlag Sterngasse kam insofern wie gerufen.“ Der zentrale Standort verbessert die Versorgung mit Ladestrom gerade im Herzen der Ulmer City. „Und wertet das Wengenviertel zusätzlich auf“, so San-Geschäftsführer Dirk Feil.

Noch ist das Stromtanken gratis. Das wird sich im Lauf des nächsten Jahres ändern. 2017 wird sich die SWU einem Ladenetz-Verbund anschließen. Mit der Karte dieses Verbunds kann flächendeckend in Deutschland getankt und abgerechnet werden. (az)

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