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Landkreis Neu-Ulm
08.03.2021

Lockerungen: Das gilt in Geschäften und beim Sport im Landkreis Neu-Ulm

In Ulm und Neu-Ulm gibt es Lockerungen der Corona-Regeln für den Handel. Was jetzt genau gilt.
Foto: Alexander Kaya

Plus Am Sonntag sank die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Neu-Ulm auf einen Wert von 47,9. Einzelhändler dürfen nun wieder öffnen. Die Regeln im Überblick.

Da die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Neu-Ulm unter 50 liegt, sind die Corona-Regeln am Montag gelockert worden. Unsere Redaktion hat noch einmal beim Landratsamt Neu-Ulm nachgefragt. Hier eine Übersicht über die nun geltenden Beschränkungen und Hinweise, worauf man achten muss.

Seit Montag darf der Einzelhandel wieder für den Kundenverkehr öffnen. In den Geschäften gilt weiterhin die FFP2-Maskenpflicht und Kunden müssen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Läden unter 800 Quadratmetern Verkaufsfläche dürfen pro zehn Quadratmeter einen Kunden einlassen, bei größeren Geschäften gilt diese Regel für die ersten 800 Quadratmeter, darüber hinaus muss es für jeden weiteren Kunden 20 Quadaratmeter Platz geben. Eine vorherige Terminbuchung in den Geschäften ist nicht notwendig. Betreiber müssen allerdings ein Schutz- und Hygienekonzept haben, das sie vorlegen müssen, wenn es das Landratsamt verlangt.

Auch gemeinsam Sport treiben im Freien ist im Kreis Neu-Ulm erlaubt

In Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten und Gedenkstätten gelten die gleichen Regeln hinsichtlich Maskenpflicht und Mindestabstand. Besuchstermine müssen dort ebenfalls nicht ausgemacht werden. Erwachsene dürfen in Gruppen von bis zu zehn Personen kontaktfreien Sport ausüben. Kinder unter 14 Jahren dürfen im Freien sogar in Gruppen von bis zu 20 Personen Sport treiben.

Diese Regeln gelten, solange die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 liegt. Sollte die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder über 50 steigen, werden die Lockerungen wieder zurückgenommen und die Einzelhändler müssen wieder schließen. Nach einer Schließung darf erst dann wieder geöffnet werden, wenn die Inzidenz wieder für drei aufeinanderfolgende Tage unter 50 gesunken ist.

Corona-Regeln: In Ulm sieht die Situation anders aus

Warum die Inzidenz im Landkreis vergangenes Wochenende unter die 50 sank, war für das Landratsamt noch nicht festzustellen. Möglicherweise handelt es sich dabei um einen generellen Trend bei den Infektionszahlen. Es kann aber auch sein, dass die Zahlen nur so niedrig sind, weil am Wochenende weniger Tests stattfinden als werktags. Am Montag sankt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Neu-Ulm noch weiter, nämlich auf 45,1.

In der Stadt Ulm gelten allerdings andere Regeln. Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 70 stehen bisher keine weiteren Lockerungen in Aussicht. Laut Sandra Walter, der City-Managerin von Ulm, muss die Inzidenz für fünf Tage unter 50 liegen, damit die Geschäfte öffnen dürfen. Derzeit sind Besuche in Läden nur mit einem vorher vereinbarten Termin möglich. Bei einer generellen Öffnung gilt wie im Landkreis Neu-Ulm: Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage lang über 50, muss wieder geschlossen werden.

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