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Langer Weg zur Barrierefreiheit in Neu-Ulm

Kommentar Von Jens Noll
15.05.2018

Es sind oft kleine Hürden, die Menschen mit Behinderung das Leben im Alltag schwer machen. Zum Beispiel im Straßenverkehr, wenn der Rollstuhl nicht auf den Gehweg kommt.

Wer gut zu Fuß ist und keine Hilfsmittel braucht, hat zumeist keinen Blick für die vielen kleinen Hürden, die anderen Menschen das Leben schwer machen. Stufen, hohe Bordsteine, enge Durchgänge, schwere Türen, die sich nicht automatisch öffnen lassen – nicht nur für Rollstuhlfahrer gibt es noch immer unzählige Stellen im Alltag, die für sie unüberwindbare Hindernisse darstellen. Bis zur viel zitierten Barrierefreiheit ist es noch ein langer Weg.

Das Bewusstsein für das Thema ist in unserer Gesellschaft schon geweckt worden. Und das liegt nicht nur an der Arbeit von Behindertenverbänden. Auf der Straße ist zu beobachten: Es sind auch immer mehr ältere Menschen mit Rollstühlen und Rollatoren unterwegs, zudem viele Mütter und Väter mit Kinderwagen. Um allen einen Zugang zu gewährleisten, müssen heutzutage öffentliche Gebäude mit Aufzügen oder Liften ausgestattet sein. Dazu gibt es entsprechende Vorschriften. Auch der Straßenraum und die öffentlichen Verkehrsmittel sind barrierefrei zu gestalten. Dabei geht es nun um die Umsetzung. Und die kann sich, vor allem im öffentlichen Raum, noch lange hinziehen. Denn es gibt noch viel zu tun.

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