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20.05.2019

Leichte Roller, schwere Maschinen

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2 Bilder
Der fünfjährige Toni auf dem Polizeimotorrad. In fast allen Bundesländern nutzt die Polizei BMW-Motorräder.

Beim Tag der Mobilität der Kreisverkehrswacht lockt nicht nur eine „Rauschbrille“

Am Sonntag drehte sich beim Bürgerprojekt der Kreisverkehrswacht Neu-Ulm alles rund um das Thema „Mobilität“. Auf dem Verkehrsübungsplatz gab es für die Besucher zahlreiche Aktionen zum Mitmachen, Ausprobieren oder Informieren. Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Hanspeter Albrecht, der selbst einen E-Scooter ausprobierte, meinte: „Das ist unsere Zukunft und davor dürfen wir uns nicht verschließen.“ Es sei zwar etwas gewöhnungsbedürftig, mit diesem Roller unterwegs zu sein und im ersten Moment sei er sogar etwas erschrocken, wenn der Roller „loszieht“, aber er könne sich gut vorstellen, dass es in Zukunft mehr von diesen Fahrzeugen auf den Straßen geben wird.

Bei der Oldtimer-Ausstellung konnten die Besucher Fahrzeuge, Traktoren und Motorräder aus früheren Zeiten bestaunen und die beiden Senioren Bernd Mayer und Josef Rittler führten stolz ein Motorrad aus dem Jahr 1937 vor. Das Modell sei zwar noch fahrtüchtig, werde aber vorwiegend für Ausstellungen benützt.

Auch die Kinder kamen bei dieser Veranstaltung voll auf ihre Kosten. Vor allem am Stand der Polizei durften die Kleinen sich auf einem Polizeimotorrad fotografieren lassen und dazu gab es noch eine Menge kleiner Geschenke. Die beiden fünfjährigen Jungs Toni und Florian meinten voller Überzeugung: „Wenn wir groß sind, werden wir Polizisten.“

So mancher Erwachsener staunte nicht schlecht, als sie die Ergebnisse von einem Reaktions- und Bremstest sahen. „Das hätte ich nicht erwartet“, meinte ein Herr aus Ludwigsfeld, als er die Auswertung von einem Bremssimulator sah. Auch die 16-jährige Sarah aus Wiblingen wagte sich an den Simulator. Da sie bald einen Führerschein machen möchte, ist sie mit ihren Eltern zu dieser Veranstaltung gekommen und ihr Vater sagte: „Es ist klasse, was man hier alles ausprobieren kann. Meine Tochter kann so schon etwas auf den Führerschein hinarbeiten.“ Die Station mit der „Rauschbrille“ sorgte für viel Verwirrung. „Machen 0,8 Promille Alkohol wirklich so viel aus“, fragte sich der ein oder andere. Und es wurde demonstriert, wie berauscht und reaktionsunfähig man damit sein kann. Ebenso der Stand, bei dem es über die Selbstrettung aus einem Fahrzeug ging oder der richtige Umgang für Senioren mit einem Rollator – das Thema Mobilität kennt keine Grenzen. (ewgo)

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