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Universität

29.03.2011

Lerncafé im Land der Ideen

Das Lerncafé der Uni bekommt einen Platz im „Land der Ideen“. Bei der Auszeichnung (von links): Carmen Stadlhofer, Uwe Bartholl, Katharina Molthau, Otmar Marti, Margret Butter, Erdmute Beckert-Dietmann, Michael Ferk.
Bild: Foto: Brücken

Auszeichnung für Online-Journal bei der Eröffnung der Frühjahrsakademie

Ulm Oberbürgermeister Ivo Gönner und der Vizepräsident der Universität Ulm für die Lehre, Professor Ulrich Stadtmüller, haben am Montag die Frühjahrsakademie 2011 eröffnet. Die inzwischen 39. Weiterbildungswoche für „Menschen im dritten Lebensalter und davor“ beschäftigt sich mit der zentralen Fragestellung „Identität – wer bin ich?“ Rund 700 Teilnehmer hören dazu fünf Vorträge und werden sich darüber hinaus im Laufe der Woche in 45 Arbeitsgruppen mit höchst unterschiedlichen Themen beschäftigen. Zudem gibt es am Mittwochnachmittag 30 spezielle Angebote.

„Die Verbindung zur Stadt ist uns sehr wichtig, denn wir brauchen die Unterstützung ihrer Bürgerinnen und Bürger“, sagte Stadtmüller, „aber wir wollen ihnen auch etwas zurückgeben“. Dazu zählten nicht zuletzt die verschiedenen Aktivitäten des Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW), unter anderem die beiden jährlichen Akademiewochen Gönner unterstrich die Bedeutung der Universität für die Stadt und Region: „Wir brauchen gut ausgebildete junge Menschen für die Innovationskraft und niemand muss des beruflichen Erfolgs wegen von hier wegziehen.“ Zudem erinnerte der OB an die ersten Schritte zur Einrichtung der Wissenschaftsstadt, die sich zum Erfolgsmodell entwickelt und inzwischen viele Nachahmer in Deutschland gefunden habe.

Im Rahmen der Eröffnung ist das Online-Journal „Lerncafé“ von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ als „ausgewählter Ort 2011“ ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb rücke, so dessen Repräsentantin Katharina Molthan, unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank Ideen und Projekte in den Mittelpunkt, die die Zukunft Deutschlands aktiv gestalten. Das „Lerncafé“ wird ZAWiW-Geschäftsführerin Carmen Stadelhofer zufolge von zwei Dutzend Seniorinnen und Senioren vierteljährlich erstellt. Es ist aus zwei früheren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekten des ZAWiW hervorgegangen, bei denen die späteren Onlineredakteure ausgebildet worden waren. Herausgeber ist inzwischen das „Virtuelle und reale Lern- und Kompetenznetzwerk älterer Erwachsener e.V.“ (ViLE).

„Das Projekt, in dem Senioren ehrenamtlich vor allem für Senioren arbeiten, ist einzigartig in Deutschland und ein Beispiel für Kreativität, Engagement und Experimentierfreude“, erklärte Michael Ferk, Leiter der Ulmer Filiale der Deutschen Bank in seiner Laudatio. „Das macht vielen Menschen im dritten Lebensalter Mut, neues Terrain zu beschreiten.“ Die dafür Ausgezeichneten stünden exemplarisch für die wichtige Ideenvielfalt im Land. Denn: „Ideen sind die Triebfeder für Wohlstand und Wachstum.“ (az)

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