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Jahreskonzert

27.11.2018

Lohn für harte Probenarbeit

Die Feuerwehrkapelle Pfuhl begeisterte sein Publikum beim Jahreskonzert in der Seehalle. Auch das Nachwuchsorchester und das Vororchester MiniWind überzeugten.
Bild: Inge Pflüger

Die Pfuhler Feuerwehrkapelle bekommt viel Beifall – und der Dirigent viel Lob

Lang anhaltender Applaus, Bravo-Rufe, anerkennende Pfiffe und ein sichtlich zufriedenes Publikum war am Samstagabend der Lohn der harten Arbeit: Die Feuerwehrkapelle Pfuhl lud mit ihrem Großen Blasorchester und seinem Nachwuchs zum Jahreskonzert in die Seehalle. Nach mehr als zwei Stunden zeigte sich: Die Pfuhler Musiker fahren musikalisch den richtigen Kurs.

Eine moderne Dekoration mit Leitern, Lichtern und Noten stach sofort ins Auge. Sie stand symbolisch für die Musik mit hohen und tiefen Tönen oder mit erfolgreichen musikalischen Leitern, informierte Vorsitzende Susanne Behr. Unter den zahlreichen Gästen begrüßte sie speziell den Bundesdirigent im Allgäu-Schwäbischen Musikbund, Thomas Hartmann – er war lange Jahre erfolgreicher Dirigent in Pfuhl. Susanne Fischer führte charmant durchs Musikprogramm des Orchesters, versäumte dabei nicht, die faszinierende Geduld von Hermann Schwarz zu loben und seine Gabe, aus jedem noch so seltsamen Rhythmus oder Akkord wohlklingende Musik zu formen.

Das erste Stück entführte zugleich phänomenal mit den Klängen von Michael Geislers „Terra di Montagne“ in die atemberaubende Landschaft Tirols. Ohne Misstöne führte dann der konzertante Weg, ob leise oder stürmisch, etwa in die Welt der ungarischen Volkstänze oder griechischen Volkslieder. Zugleich folgte ein Abstechern – bewegend und mitreißend – in die jüdische Musikszene. Den krönenden Abschluss bildete „Let me entertain you“ von Don Campbell – und das gelang den Pfuhlern wahrlich.

Denn bis zur Pause genossen die Zuhörer die tollen Auftritte der jugendlichen Moderatoren und Musikanten: Es brillierte das Nachwuchsorchester mit ihrem Dirigenten Winfried Eckle, der jedoch künftig neue musikalische Wege geht und mit Geschenken verabschiedet wurde. Auch das Vororchester MiniWind (Dirigentin Veronika Stoll) samt Flötengruppe heimsten anhaltenden Beilfall für ihre gelungene Konzert-Premiere ein – der Lohn für die harte Probenrbeit.

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