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Ulm

30.07.2017

Mann stürzt Böschung an Iller hinunter

Die Polizei machte sich auf die Suche nach dem Vermissten.
Bild: Alexander Kaya (Symbol)

Ein 63-Jähriger wurde zunächst in Ulm vermisst gemeldet - doch dann findet ihn die Polizei in vier Metern Tiefe.

Er müsste eigentlich schon lange daheim sein. Das dachte sich eine Frau in Ulm, die ihren Lebensgefährten seit den frühen Abendstunden vermisste. Deswegen hat sie sich am Samstagabend an die Polizei gewandt. Der Mann war von einer Kneipentour nicht nach Hause zurückgekehrt.

Daraufhin machte sich eine Polizeistreife auf die Suche – und wurde auf seinem möglichen Heimweg am Sonntag kurz nach null Uhr fündig. Der 63-jährige Mann war nach Angaben der Polizei eine etwa vier Meter hohe Böschung im Bereich der Illerbrücke auf der Gemarkung Illerrieden hinuntergestürzt. Da er es aus eigener Kraft nicht mehr zurück auf die Straße schaffte, musste der Mann samt seinem Fahrrad von der herbeigerufenen Illerrieder Feuerwehr geborgen werden. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab dann auch, dass der 63-jährige Mann betrunken war.

Wie die Polizei mitteilt, war bei dem Sturz keinerlei Sachschaden entstanden. Der Mann hatte sich offensichtlich auch nicht verletzt. Wie lange er schon am Fuß der Böschung a der Iller lag, konnte nach Angaben der Polizei nicht ermittelt werden. Die Beamten zeigten in der Nacht Herz: Damit nicht noch Weiteres passiert, wurden der Mann und sein Fahrrad nach Haus gebracht. Dort wartete seine Lebensgefährtin schon auf den 63-Jährigen. Die Polizei bearbeitet den Fall noch. (az)

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