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Rückblick

18.11.2017

Mehr Grün in die Städte

Sie alle wurden für ihre schönen Gärten vom Kreisverband für Gartenbau und Landespflege geehrt.
Bild: Ursula Katharina Balken

Die Gartenfreunde engagieren sich dafür, die Jugend an die Natur heranzuführen

Mehr blühende Landschaften an Schulen wünscht sich der Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege, Landrat Thorsten Freudenberger. Darin sieht er eine Aufgabe für die Kommunen. Freudenberger betonte bei der Jahreshauptversammlung im Wolfgang-Eychmüller-Haus in Vöhringen, wie wichtig es sei, Jugendliche an die Natur heranzuführen – die Vereine seien auf einem guten Weg. Als Beispiele nannte er die Vereine in Vöhringen und Holzheim/Neuhausen, die Fahrten von Grundschülern in den Kreismustergarten bei Weißenhorn mit dem Bus aus eigener Tasche bezahlten.

Vor vollem Haus zog Freudenberger Bilanz über das Gartenjahr. Der Tag des Baumes sei wichtig, um die Bedeutung einer Durchgrünung von Städten und Gemeinden zu unterstreichen. 36 Gartenbauvereine gibt es im Kreisverband, die jährlich auf Lehrfahrten gehen, um neue Ideen und Informationen zu sammeln, die sie vor Ort umsetzen.

Wettbewerbe bieten Gelegenheit, öffentlichkeitswirksam für die Idee der naturnahen Verschönerung des Lebens- und Wohnumfeldes zu werben. Freudenberger erwähnte den Wettbewerb „Blumenschmuck am Haus und im Garten“ auf Vereinsebene. Ebenfalls eine gute Einrichtung sei der Tag der offenen Gartentür. Er dankte allen, die bereit waren, Besuchern einen Blick in kleine grüne Paradiese zu gewähren. Neuland betraten die Gartenbauvereine in diesem Jahr durch ihre erstmalige Zusammenarbeit mit dem Gartenmuseum in Illertissen. Viel Wert werde in Fachvorträgen und Schnittkursen auf Weiter- und Fortbildung gelegt, sagte Freudenberger. In diesem Zusammenhang lobte er das Engagement der Kreisfachberater Bernd Schweighofer und Rudolf Siehler. Die Theorie sei wichtige Voraussetzung für das Verständnis für organische Zusammenhänge. Der Kreisverband betreut über 80 Gartenpfleger aus den Vereinen. Als Besuchermagnet hat sich der Kreismustergarten erwiesen. 15000 Leute haben laut Freudenberger die Anlagen besucht und sich für den eigenen Garten inspirieren lassen. Dort entstehe ein neuer Schaubereich für trockenliebende Pflanzen. Es werde ein Trockenbiotop geben, als Alpinum angelegt.

Herbert Walk, Zweiter Bürgermeister der Stadt Vöhringen und Vorsitzender des Vereins für Gartenbau und Landespflege im Ort, berichtete über die Aktivitäten der Vöhringer Gartenfreunde. Zum Stadtjubiläum habe der Verein mit blumig geschmückten Fahrrädern Aufsehen erregt. Walk kündigte an, dass man diese Idee im kommenden Jahr fortführen werde. Die Stadtkapelle Vöhringen dekorierte musikalisch die Versammlung.

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