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20.11.2019

Mehr Platz für den Waldkindergarten bei Wullenstetten

Mit einem Lied haben die Betreuerinnen und die Kinder des Waldkindergartens bei Wullenstetten Vertreter von Stadtverwaltung und Stadtrat bei einer kleinen Einweihungsfeier begrüßt.
Foto: Angela Häusler

Die Einrichtung der evangelischen Kirche wurde erweitert und hat nun einen neuen Standort. Das Betreuungsangebot ist begehrt.

Der Waldkindergarten bei Wullenstetten hat sich mit diesem Kindergartenjahr vergrößert: 25 statt bisher 18 Plätze stehen nun zur Verfügung. Bei einer kleinen Einweihungsfeier kamen am Dienstag Vertreter von Stadtverwaltung und Stadtrat zusammen und begingen die Erweiterung am neuen Standort offiziell. Pfarrerin Kathrin Bohe erbat göttlichen Segen für Kinder und Betreuerinnen, die die Besucher mit einem Lied begrüßten.

Etwa 300 Meter nach Osten ist das Kindergarten-Areal nun gerückt, auf dem jetzt statt einem gleich zwei hölzerne Bauwagen stehen. Raum ist auf dem vorab begradigten Platz für eine Freifläche, es gibt einen Kreis aus Baumstümpfen für die tägliche Morgenrunde der Kinder und Erzieherinnen und unter Bäumen stehen ein kleines Zelt und ein Basteltisch.

25.000 Euro hat die Stadt in den Umzug und die Befestigung des neuen Standorts samt Bauwagen investiert, sagte Bürgermeister Raphael Bögge, der dem Kindergarten einen Gutschein der Stadt für Bücher übergab. Auf der Suche nach einem passenden Platz für die größere Gruppe habe die Stadt mit Jagdgenossenschaft und Jagdpächtern zusammengearbeitet und einen geeigneten Ort gefunden, ergänzte Bögge. Auch dieser ist, wie der bisherige Waldkindergarten, per Auto erreichbar – für alle Fälle.

Die neu geschaffenen Kindergartenplätze sind bereits ausgebucht

Mehr Platz und vor allem mehr Sonne als am bisherigen Standort genießen Kinder und Erwachsene hier, sagte Kindergartenleiterin Christine Zagel und ergänzte: „Wir sind jetzt richtig im Wald.“ Denn zum Wanderparkplatz am Bahnübergang sind es nur ein paar Schritte mehr.

Die Bauwägen stehen nun außerdem nicht mehr eng umringt von Bäumen, sondern wie auf einer kleinen Lichtung. „Wenn wir Sonne brauchen, sind wir hier, und wenn es im Sommer zu heiß ist, gehen wir in den Schatten“, erzählte die Pädagogin über die Kindergartentage, die soweit irgend möglich im Freien verbracht werden, „wir gehen nur rein, wenn es notwendig ist“.

Die Betreuung der Buben und Mädchen übernimmt ein Team aus vier Erzieherinnen und einer FSJ-Kraft, mit dabei ist außerdem eine Erzieherin, die zwar schon in Rente ist, sich aber ehrenamtlich noch zweimal pro Woche einbringt. So können die Kinder nach Interessenlage zeitweise in kleinere Gruppen aufgeteilt und beschäftigt werden.

Seit der Eröffnung im Herbst 2017 ist der Waldkindergarten, der von der evangelischen Kirchengemeinde getragen wird, sehr begehrt. Auch die jetzt neu geschaffenen Plätze sind bereits ausgebucht – und für die zum nächsten Schuljahr frei werdenden Betreuungsplätze gebe es bereits Interessenten, sagte Zagel.

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