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Beschluss

13.06.2018

Mehr Ruhe an der Klostersteige

Dauerthema im Gemeinderat ist die Verkehrssituation an der Klostersteige. Die steile Bergstraße dient vielen Autofahrern oft als Abkürzung.
Bild: Andreas Brücken

Elchinger Gemeinderäte wollen die Strecke vor allem für auswärtige Autofahrer möglichst unattraktiv gestalten

Die geplante Ortskernsanierung für Oberelchingen ist seit Jahren Dauerthema im Elchinger Stadtrat: Vom Dorfplatz über die Klostersteige, durch das Martinstor bis zum Klostervorplatz stehen in den kommenden Jahren umfangreiche Baumaßnahmen an, die den historischen Klosterberg schöner machen sollen. Die Mitglieder der Freien Wähler Elchingen (FWE) wollen aber beim Thema Verkehrsberuhigung nicht warten, bis die ersten Bagger für die Ortskernsanierung in Oberelchingen anrücken: Die belastende Situation durch rund 3000 Fahrzeuge, die durchschnittlich jeden Tag den steilen Berg auf- und abfahren, soll dringend entschärft werden. Im Visier haben die Räte vor allem die auswärtigen Autofahrer, die die Klostersteige als Abkürzung benutzen. Für sie soll die Strecke in Zukunft möglichst unattraktiv gemacht werden.

Dafür müsste die bestehende Beschilderung am Autobahnzubringer, im Göttinger Weg und an der Kreissstraße NU8 so gestaltet und verbessert werden, dass der Verkehr schon gleich nach der Autobahnausfahrt auf die Umgehungsstraße geleitet wird, erklärte Andreas Mayr (FWE).

Bernd Schwerdtfeger (CSU) erinnerte daran, dass dieses Thema im Gemeinderat nicht neu sei. Einer verbesserten Beschilderung könne er durchaus zustimmen. Eine zusätzliche Verengung des Göttinger Weges, wie sie im Antrag der FWE als „zwingend erforderlich“ beschrieben wurde, wollten Schwerdtfeger und dessen Fraktionskollegen aber nicht absegnen. Zum einen würde die Straße auf Höhe des Konstantin-Vidal-Hauses ohnehin schmäler werden, zum anderen verlangsame sich der Verkehr gleich darauf vor der Kreuzung am Forstweg.

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Deutlich langsamer soll auch der Verkehr zwischen dem Klosterhof und dem Martinstor werden. Besonders im unübersichtlichen Kurvenbereich soll die Geschwindigkeit von Tempo 30 auf 20 Stundenkilometer reduziert werden. Karin Batke (Unabhängige Freie Wählergemeinschaft Elchingen) begrüßte den Vorschlag zur Verkehrsberuhigung und erklärte, dass besonders der Bereich vor der Klosterkirche ein Ort der Ruhe sein müsse. Auch eine Überarbeitung der Beschilderung sei positiv, erklärte Batke weiter. Eine Verkehrsverengung des Göttinger Weges sei für sie dagegen nicht nur unnötig, sondern sogar störend. Denn die Landwirte würden sich mit ihren großen Maschinen schwer tun, die Abgrenzungen zu umfahren: „Damit würden wir die Falschen treffen.“

Das sanierungsbedürftige Pflaster in der Durchfahrt des Martinstors soll – in Abstimmung mit dem Denkmalschutz – durch einen geräuschmindernden Belag im Rahmen der Ortskernsanierung ersetzt werden.

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