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Neu-Ulm

15.05.2015

Messerstecherei in Asylbewerber-Unterkunft

Ein Streit unter drei minderjährigen Asylbewerbern ist am Mittwochnachmittag gegen 13.30Uhr eskaliert – dabei wurden ein 17-jähriger Eritreer und ein 16-jähriger Afghane leicht verletzt.
Bild: Alexander Kaya (Symbol)

Zwei junge Männer werden bei einem Streit in einer Neu-Ulmer Asylbewerber-Unterkunft verletzt. Die Hintergründe sind unklar.

Ein Streit unter drei minderjährigen Asylbewerbern ist am Mittwochnachmittag eskaliert. Dabei wurden ein 17-jähriger Eritreer und ein 16-jähriger Afghane leicht verletzt. Der Ältere hatte den Jüngeren offenbar mit einem Messer angegriffen und dabei selbst eine Schnittwunde erlitten. Wie die Polizei mitteilt, war ein weiterer junger Mann aus Eritrea, 17, in die Rangelei verwickelt. Die Auseinandersetzung trug sich in einem Mehrfamilienhaushaus in der Steubenstraße zu.

Die Hintergründe sind noch unklar, offenbar war es bereits vormittags zu einem verbalen Streit zwischen den Beteiligten gekommen.

Nach dem Kampf wurden die beiden Leichtverletzten vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sie konnten die Klinik am gleichen Abend wieder verlassen. Die Staatsanwaltschaft Memmingen und die Neu-Ulmer Kripo ermitteln wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Die Beteiligten wurden vom Landratsamt Neu-Ulm an unterschiedlichen Orten untergebracht. (az)

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