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25.06.2009

Millionenförderung für Solarenergie

Ulm (AZ) - Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart und Ulm - eines von elf Instituten der angewandten Forschung der Innovationsallianz Baden-Württemberg - erhält für Investitionen in die strategische Infrastruktur eine Förderung aus dem Konjunkturprogramm des Bundes in Höhe von 1,385 Millionen Euro. Dies teilte Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister mit.

Das ZSW betreibt angewandte Forschung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und der rationellen Energieverwendung mit dem Ziel, zukunftsfähige Energietechnologien für die breite Nutzung anwendbar und bezahlbar zu machen. Pfister: "Das Institut hat in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung durchlaufen und konnte seine Einnahmen aus Industrieprojekten und öffentlich finanzierter Forschung ständig steigern.

Mittlerweile stößt das ZSW räumlich und infrastrukturell an seine Grenzen. Mit den Mitteln aus dem Konjunkturprogramm soll das ZSW in die Lage versetzt werden, dringend notwendige bauliche und labortechnische Infrastrukturmaßnahmen in zusätzlich angemieteten Räumen durchzuführen. Dadurch können Arbeitsbereiche, die sich mit Forschungsthemen im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigen, die große Nachfrage nach diesen Themen besser bedienen.

Der Geschäftsbereich des ZSW in Ulm konzentriert sich auf die Entwicklung, Erprobung und Herstellung von Brennstoffzellen und arbeitet an der Entwicklung neuer Energiespeichersysteme. Damit agiert das ZSW in einem aktuell für die Automobilindustrie angesichts steigender Treibstoffpreise hochinteressanten Themenfeld.

Millionenförderung für Solarenergie

"Gerade in sich entwickelnden Märkten wie dem Markt für erneuerbare Energien und Energiespeichersystemen sind die dort agierenden Unternehmen oft nicht in der Lage, den enormen Forschungs- und Entwicklungsaufwand alleine zu leisten. Mit seinem Forschungs- und Dienstleistungsangebot ist das ZSW deshalb ein unverzichtbarer Partner für die Industrie", betonte der Wirtschaftsminister.

Die wirtschaftsnahe Forschung außerhalb der Universitäten trage erheblich zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im ganzen Land bei.

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