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Senden/Ay

11.06.2020

Mit Video: Kran droht am Illerwehr in Ay in den Fluss zu stürzen

Am Illerwehr im Sendener Ortsteil Ay droht ein Baukran in den Fluss zu stürzen.
Bild: Wilhelm Schmid

Plus Die Iller hat einen Baukran am Wehr im Sendener Ortsteil Ay unterspült. Der Kran muss nun stabilisiert werden, damit er nicht umkippt. Verletzt wurde niemand.

„Nach Erdrutsch droht Kran in die Iller zu stürzen.“ Mit dieser Meldung wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Donnerstag gegen 17.15 Uhr zur Baustelle des Illerwehrs in Senden-Ay gerufen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass einer der beiden Baukräne auf dem Damm, der den Kanal von der Iller abtrennt, schief stand. Das rund 15 Meter hohe Arbeitsgerät war mit seiner Spitze mehr als einen Meter aus der Senkrechten geraten und neigte sich in Richtung der schweren Ballastplatten auf seiner Rückseite. Ein Teil des Standplatzes war von der Hochwasser führenden Iller unterspült worden, sodass eine der vier Stützen des Krans keinen Untergrund mehr hatte und dort nur noch ein großes Loch vorzufinden war.

Hier finden Sie eine Bildergalerie von dem Vorfall:

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Ein Kran droht, in die Iller bei Ay zu stürzen.
11 Bilder
Kran droht, in die Iller zu stürzen
Bild: Wilhelm Schmid

So wurde die Umgebung zunächst abgesperrt. Zahlreiche Spaziergänger und Radfahrer wurden aufgefordert, den Gefahrenbereich zu verlassen. Dann wurden nacheinander mehr als zwanzig Ladungen Kies und Erdreich von großen Kipplastern angefahren und mithilfe eines Baggers in den entstandenen Hohlraum geschüttet. Diese Arbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin.

Ein Video von den Sicherungsmaßnahmen:

Senden-Ay - Kran droht zu stürzen
Video: Wilhelm Schmid

Nachdem der Kran schließlich so weit wie möglich gesichert war, wurde sofort mit seinem Abbau begonnen, um die Gefahr endgültig zu beseitigen. Hierzu waren eine Reihe von Arbeitern und Lkw-Fahrern einer ortsansässigen Baufirma sowie die Feuerwehr Senden, der BRK-Rettungsdienst und Polizeistreifen aus Weißenhorn eingesetzt.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Warum es zu der Unterspülung des Kran-Standortes gekommen war, konnte bislang nicht festgestellt werden.

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