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21.07.2010

Mit dem Rad nach Teheran

Wolfgang Schlupp-Hauck und Brigitte Schlupp-Hauck machen sich mit ihrem Sitz- Liegetandem auf den Weg nach Teheran. Foto: anbr
Bild: anbr

Ulm Als starkes-sprichwörtlich-Gespann machen sich die Eheleute Wolfgang und Brigitte Schlupp-Hauck auf den Weg nach Teheran. Für viele wohl nicht einmal mit dem Flugzeug ein denkbares Reiseziel, begeben sich die beiden mit ihrem "Sitz-Liegetandem", wie sie es nennen, auf den Weg in die Hauptstadt des Irans. "Eigentlich träume ich schon seit meiner Jugend von dieser Tour", erklärt Schlupp-Hauck. Im letzten Jahr seien dann aber endlich die konkreten Vorbereitungen für die Reise getroffen worden, sagt der 52-Jährige.

An der Donau entlang über Wien bis zum Schwarzen Meer, über Istanbul zum Kaspischen Meer schließlich nach Teheran.

Vor Gewalt hätten die beiden jedoch keine Angst. Auch wenn sie, wie die beiden Pazifisten zugeben, sich erstmals in ihrem Leben bewaffnet hätten: Mit einem Pfefferspray, das aber nur gegen angriffslustige Hunde zum Einsatz kommen soll. Die Befürchtung, dass jemand jedoch Interesse haben könnte, das futuristische Hightechfahrrad zu stehlen, hätte er auf der mitteleuropäischen Etappe.

Ganz nach ihrer Überzeugung als Friedensaktivisten sehen sie auch den Sinn ihrer Reise nach Vorderasien. Unter dem Motto "Unterwegs für die Nulllösung" wollen sie unterwegs Bürgermeister besuchen und den Stand der Abrüstungsverhandlungen diskutieren und dafür werben, sich aktiv für eine Welt ohne Atomwaffen einzusetzen.

Mit dem Rad nach Teheran

Erfahrungen mit Gesprächen sammeln konnte Wolfgang Schlupp-Hauck übrigens schon vor vier Jahren, als er mit einer Delegation der Friedenswerkstatt Mutlangen in Wien auf Ali Asghar Solttanieh, den iranischen Abgesandten der internationalen Atomenergiebehörde, traf.

Wichtig sei dem Ehepaar darüber hinaus, auf ihrer Tour Land und Leute vor Ort kennenzulernen. "Wir freuen uns auf die Menschen und deren Gastfreundschaft." (anbr)

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