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Wirtschaft

13.05.2017

„Mit freundlicher Empfehlung Erwin Müller“

Der Ulmer Unternehmer Erwin Müller.
Bild: Alexander Kaya

Wie der Drogerie-König sich gegen die „Stasi-Behauptungen“ wehrt.

Normalerweise antwortet die Firma Müller gar nicht oder nur mit einem Formbrief auf Presseanfragen. Doch der Bericht des Stern, in dem dem Ulmer Patriarch die Bespitzelung der eigenen Mitarbeiter vorgeworfen wird, hat offenbar an der Ehre des 84-jährigen Firmenchefs gekratzt. „Bezugnehmend auf Ihre Anfrage teilen wir Ihnen mit, dass wir zu den Artikeln mit Behauptungen, die in keinster Weise der Wahrheit und den Tatsachen entsprechen, keine Stellung nehmen“, heißt es in einer Mail, die am Freitagmorgen in unserem Fach landete. „Diese Unwahrheiten würden zum einen mehr als 10 Jahre und zum anderen weit über 20 Jahre in der Vergangenheit liegen. Es sind ausgegrabene Uraltartikel aus den Archiven, die in die Gegenwart gesetzt sind“, schreibt der Drogerie-König offenbar selbst. Denn mit einer freundlichen Empfehlung des Erwin Müller, endet die Mail.

Doch vorher lässt Müller noch etwas Medienschelte ab. Denn „seriöse Journalisten“ sollten sich mit so etwas überhaupt nicht befassen.

Wie berichtet, soll der Firmenchef die Mitschnitte von Telefonaten führender Manager abgehört haben. Das Magazin Stern gibt vor, im Besitz von belastenden Kassetten zu sein. (heo)

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