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23.04.2015

Mit neuen Ideen gegen die Einkaufstempel

Für seine Treue erhielt Rainer Wolf (rechts) das silberne Ehrenzeichen von der Bezirksvorsitzenden Ulla Widmann-Borst und Claus Oehme.
Bild: Furthmayer

Gewerbeverband plant Aktionen

Den Mitgliedern des Weißenhorner Gewerbeverbands lag offenbar viel auf dem Herzen – zumindest denen, die zur Jahresversammlung in den „Hasenkeller“ gekommen waren. Denn sie brachten diverse Anliegen vor: Vor allem die „Einkaufstempel in Senden, Neu-Ulm und Ulm“ standen im Fokus der Gesprächsrunde.

„Da müssen wir uns was einfallen lassen, um das Sommerloch zu beleben“, sagte Rainer Wolf (von Intersport Wolf). Vorgeschlagen wurden Aktionen wie eine italienische, französische oder europäische Woche. Bürgermeister Wolfgang Fendt brachte vor, gemeinsam mit dem Städtepartnerschaftsverein Veranstaltungen zu planen.

Er ging bei der Versammlung des 116 Mitglieder starken Gewerbeverbands auf die positiven Veränderungen der vergangenen Jahre ein, wie wichtig doch ein attraktives Umfeld sei und zur Belebung der Innenstadt beitrage: „Es ist eine Freude, wenn man durch unsere Stadt geht und sieht, wie sich allein die Außengastronomie entwickelt hat.“ Fendt betonte, wie die Kommune ihren Teil dazu beiträgt, mit Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen oder Krankenhaus sowie weiteren Einrichtungen die komplette Breite einer lebenswerten Stadt abzudecken. „Ein Leerstand null der Ladengeschäfte sagt doch alles, da können wir gemeinsam stolz sein auf die Entwicklung.“

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Schriftführerin Katja Blum meldete, dass die Christkindl-Lotterie und das Osterhasenrennen gut angekommen seien und auch weiterhin durchgeführt würden. Weniger positiv war ihre Ankündigung in Sachen Handwerkertage: Denn diese wird es trotz ordentlicher Nachfrage in diesem Jahr nicht geben. Doch eine gemeinsame Aktion mit Handwerkermarkt und verkaufsoffenem Sonntag am 16. Mai sei bereits ebenso in Vorbereitung wie eine Gewerbeschau, die vom 7. bis 12. September 2016 in der neuen Fuggerhalle stattfinden wird.

In dieser Angelegenheit appellierte Gewerbeverbands-Mitglied Werner Blum an alle Anwesenden, schon jetzt tätig zu werden, um auch zeigen zu können, was die Stadt Weißenhorn alles zu bieten hat: „Beispielgebend für uns muss die Schau in Pfaffenhofen sein – was die zuletzt geboten haben ist kaum mehr zu toppen.“ (rfu)

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