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Politik

29.11.2019

Mit soliden Finanzen soll Holzheim selbstständig bleiben

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Klares Votum für Bürgermeisterkandidat Thomas Hartmann und die Gemeinderatskandidaten von CSU und DG

Thomas Hartmann, seit fast sechs Jahren Stellvertreter von Holzheims Bürgermeisterin Ursula Brauchle, wird bei den Kommunalwahlen am 15. März wohl zum Rathauschef aufrücken. Der parteilose 50-Jährige ist am Mittwoch von CSU und Dorfgemeinschaft (DG) zum bislang einzigen Kandidaten für das künftig hauptberuflich ausgeübte Amt nominiert worden. Weitere Bewerbungen zeichnen sich jedenfalls nicht ab.

Gleichzeitig wurde bei der Aufstellungsversammlung im rappelvollen Saal des „Bärenbräu“ ein gemeinsamer Wahlvorschlag für den Gemeinderat beschlossen. Die Liste mit zwölf Namen wird vom Bürgermeisterkandidaten Hartmann angeführt. Sechs der momentan neun CSU/DG-Ratsmitglieder kandidieren wieder. Alexander Keller und Josef Kölle wollten nicht mehr antreten, Stefan Giertler und Hans Scheel nur noch als Ersatzbewerber.

Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Erich Winkler als Moderator der Wahlvorgänge sprach von einer „guten und ausgewogenen Liste“. Herkunft, Interessen und Erfahrungen der Kandidaten stünden für den Zusammenhalt im Dorf. „Die Begriffe Familie, Sport und Blasmusik ziehen sich wie ein roter Faden durch den Wahlvorschlag“, sagte der Nersinger Bürgermeister, „nur bei den Frauen hätte man etwas nachlegen können“.

Hartmann, der bei seiner Nominierung ebenso wie die Gemeinderatskandidaten mit einem klaren Vertrauensbeweis der 41 Stimmberechtigten ausgestattet wurde, hatte zuvor seine Vorstellungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Kommune geschildert. Erklärtes Ziel dabei sei der weitere Erhalt der Selbstständigkeit. Davon habe Holzheim schon in der Vergangenheit profitiert, wie solide Finanzen und die prima Infrastruktur zeigten.

Zentraler Punkt bleibt bei deren Ausbau Hartmann zufolge ein gesundes Wachstum, ohne die vorhandenen Einrichtungen zu überfordern. Womöglich sei das jüngste Neubaugebiet in dieser Hinsicht etwas zu groß gewesen, räumte der Kandidat ein, der eingangs neben seinem persönlichen Lebensweg auch seinen beruflichen Werdegang geschildert hatte. Seine Devise: „Ich will nicht von Visionen reden, aber wir müssen wissen, was wir in Zukunft wollen.“ Insofern gelte es, „künftig proaktiv zu handeln statt zu reagieren“.

Das wollte die Bürgermeisterin in ihrer Rede so nicht stehen lassen: „Wir haben auch früher schon vorausschauend geplant und entschieden.“ Brauchle lobte im Rückblick insbesondere die fraktionsübergreifende Zusammenarbeit am Ratstisch. Auch die Entscheidung, den Bürgermeisterposten künftig hauptamtlich zu besetzen, sei richtig und letztlich unvermeidlich gewesen.

Der Nominierung vorausgegangen war eine interne CSU-Versammlung, bei der erneut ein gemeinsamer Wahlvorschlag mit der Dorfgemeinschaft beschlossen wurde. Dies wird in Holzheim schon seit Jahrzehnten so praktiziert. Nominiert wurde die Kandidatenliste in folgender Reihung: Thomas Hartmann, Michael Kling, Armin Frank, Caroline Nähring, Martin Pietschmann, Ralph Mayer, Alexandra Seeburger, Ralf Sonntag, Manuel Munkenast, Tobias Steiner, Heinz Schmidt und Rudolf Veitz.

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