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15.07.2010

"Moses" beim Schwörkonzert

"Moses" beim Schwörkonzert

Ulm Eine doppelte Premiere gibt es beim Schwörkonzert am kommenden Samstag um 19 Uhr im Münster: Erstmals in Ulm wird Max Bruchs hochromantisches Oratorium "Moses" aufgeführt - und Münsterkantor Friedemann Johannes Wieland schuf eine neue Kooperation zwischen dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm und dem Münster.

Motettenchor, Oratorienchor und die 60 Musiker des sinfonischen Orchesters werden zusammen das extrem selten aufgeführte Werk Bruchs zu Gehör bringen, das für Wieland als Dirigenten selbst "eines der physisch anstrengendsten Werke überhaupt" ist. Dennoch liebt Friedemann Johannes Wieland die 1894 - um die Zeit der Vollendung des Münsters - geschaffene Komposition, die hoch dramatisch das Leben Moses´ nachzeichnet.

Sänger bis zur Achtstimmigkeit gefordert

Zur Entstehungszeit des Werkes hatte es - obwohl als rückwärts gerichtet interpretiert - großen Erfolg, verschwand aber noch zu Bruchs Lebzeiten in der Versenkung. Die etwa zweistündige Aufführung fordert - da bis in die Achtstimmigkeit hinein komponiert - alle Sängerinnen und Sänger sehr stark.

"Moses" beim Schwörkonzert

Aufgrund der Leistungen in der Vorbereitung erwartet Wieland für das Publikum eine sehr beeindruckende Aufführung großer Musik. Als Solisten werden Sabine Ritterbusch (Sopran), Gernot Heinrich (Tenor) und Ekkehard Abele (Bass) zu hören sein.

Die Zusammenarbeit des Münsters mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt soll auch im nächsten Jahr zum Schwörkonzert fortgesetzt werden. Auf Wielands Anfrage hin, beim Konzert zum Auftakt des Stadtfeiertages mitzuwirken, sagte das Orchester sofort zu.

Ob es für Friedemann Johannes Wieland nach dem Konzert noch eine dritte Premiere geben wird, seine erste Lichterserenade in seinem ersten Jahr in Ulm, wagt er noch nicht zu sagen. Interessieren würde ihn das spezifisch Ulmer Ereignis sehr, doch "ich muss es davon abhängig machen, wie geschafft ich bin", verrät er. (köd)

Siehe auch "Ulm", Schwörmontag, Seite 32.

Tickets Eintrittskarten gibt es im Ticketcenter "traffiti" in der Neuen Straße unter der Telefonnummer (0731) 166-2120) oder ab 18 Uhr an der Abendkasse.

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