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Weißenhorn

14.12.2020

Musikschule Weißenhorn und NKG besiegeln musikalische Partnerschaft

Thomas Dirr (Musikschule) und Fachbereichsleiterin Karoline Mauer sowie NKG-Schulleiter Gerhard Lautenhammer besiegelten ihre Zusammenarbeit.
Bild: Brücken

Plus Die Musikschule und das Gymnasium in Weißenhorn wollen noch intensiver kooperieren. Die Partnerschaft soll auch ein Zeichen der Hoffnung sein.

Seit vielen Jahren pflegt das Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium (NKG) in Weißenhorn eine intensive Zusammenarbeit mit den Musikschulen des Landkreises. Neben den Einrichtungen in Senden, Vöhringen und Neu-Ulm besteht auch eine Kooperation mit der Musikschule in Weißenhorn. Letztere soll in Zukunft noch intensiver werden. „Wir wollen unsere Zusammenarbeit auf ein gutes Fundament stellen“, sagt dazu der Leiter der Musikschule, Thomas Dirr.

Seit der Einführung des musischen Zweiges am Gymnasium vor 16 Jahren wird der Instrumentalunterricht als Pflichtfach ohnehin von vielen Lehrern der Musikschule Weißenhorn/ Pfaffenhofen abgedeckt. Auch zahlreiche Konzertprojekte und Musicals wurden bisher von beiden Institutionen organisiert. Mit dem jüngst unterzeichneten Vertrag soll die enge Partnerschaft formal besiegelt werden. Die NKG-Fachbereichsleiterin Karoline Mauer erklärt dazu, dass die Musikschule mit ihrem Vorschlag „offene Türen eingerannt“ habe. So sprechen beide Partner bereits von einer „Außenstelle der Musikschule“, wenn die Schüler im Rahmen der Nachmittagsbetreuung professionellen Unterricht unter dem Dach des Gymnasiums an den verschiedensten Instrumenten erhalten.

Partnerschaft des NKG und der Musikschule Weißenhorn

Insgesamt fünf Übungsräume, jeder ausgestattet mit einem Klavier und einer Auswahl von Blas-, Streich- oder Schlaginstrumenten, stehen den Schülern zur Verfügung. Eine instrumentale Vielfalt, welche von der Musikschule nicht zur Verfügung gestellt werden könne, räumt Schulleiter Dirr ein. Um Musikunterricht während der Nachmittagsbetreuung zu erhalten, müssen die Schüler übrigens nicht einmal bei der Musikschule angemeldet sein, sagt Mauer.

Mit der Vertragsunterzeichnung wollen die Partner in Corona-Zeiten auch ein Zeichen der Hoffnung setzen. Denn seit den umfangreichen Schutzmaßnahmen ist es im musischen Gymnasium recht still geworden. NKG-Schulleiter Gerhard Lautenhammer vermisst die Geräusche von Flöten, Schlagzeugen oder Trompeten, wie sie zuvor im Schulhaus zu hören waren. Auch Fachbereichsleiterin Mauer spricht von der „maximalen Frustration“ und meint damit die vielen Schüler, die hoch motiviert darauf warten, den Probenbetrieb wieder aufzunehmen. Besonders bei den talentierten Leistungsträgern der Oberstufe sei die Enttäuschung groß, wenn sie auf ihren großen Auftritt verzichten sollen. „Das sind Kompetenzen und Erfahrungen, die man nur auf der Bühne sammeln kann“, sagt Mauer.

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