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Neu-Ulm/Senden

04.05.2014

Nach Frontalcrash auf A7: Polizei sucht Zeugen

Zu einem Unfall auf der A7 sucht die Polizei Zeugen.
Bild: Wilhelm Schmid

Bisher ist unklar, wie es am Freitag zu dem schweren Unfall kommen konnte. Verletzter weiter in Lebensgefahr.

Nach dem schweren Zusammenstoß am Freitagnachmittag auf der A7 bei Hittistetten sucht die Autobahnpolizei nun Zeugen. Es sei nach wie vor unklar, wie es zu dem Unfall gekommen ist, teilte ein Sprecher gestern auf Anfrage mit. Wie berichtet, waren gegen 13.40 Uhr ein Lieferwagen und eine Mercedes-A-Klasse frontal gegeneinander geprallt. Zwei der drei Personen in dem Kleinwagen zogen sich schwerste Verletzungen zu. Der Fahrer schwebe weiter in Lebensgefahr, hieß es am Sonntag von der Autobahnpolizei.

Bisher gibt es keine Erkenntnisse, warum es zu dem Aufprall kam. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Fahrzeuge sichergestellt und ein Unfallgutachter hinzugezogen. Vermutlich war der Lieferwagen auf der rechten Spur in Richtung Süden unterwegs, der Kleinwagen könnte sich womöglich auf dem Standstreifen befunden haben. Der Fahrer des Lieferwagens, der bei dem Unfall leicht verletzt wurde und laut Polizei erheblich unter Schock stand, konnte sich den Hergang nicht erklären. Einer der drei Insassen des rumänischen Kleinwagens war gestern vernehmungsfähig. Er soll sobald wie möglich mithilfe eines Dolmetschers befragt werden. Die Fahnder hoffen außerdem auf Hinweise von anderen Verkehrsteilnehmern.

Bei der schweren Kollision am Freitag wurden beide Fahrzeuge zerstört. Der Schaden liegt bei rund 28000 Euro. Die A7 musste in Richtung Süden im Bereich des Autobahndreiecks Hittistetten für Bergungs- und Aufräumarbeiten beidseitig bis in die frühen Abendstunden komplett gesperrt werden. Feuerwehrleute befreiten die im Auto eingeklemmten Personen mit einer Rettungsschere. Auch zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. (az, caj)

Hinweise an die Autobahnpolizei unter Telefon 08221/919311.

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