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Langenau

27.08.2020

Nach Großbrand bei Schrotthändler: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

In einem Langenauer Schrottbetrieb ist ein Feuer ausgebrochen. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren damit beschäftigt, die Flammen zu bekämpfen.
Bild: Thomas Heckmann

Plus Nach dem Großbrand bei einem Schrottbetrieb nahe der A7 in Langenau ist Ursache des Feuers weiter unklar. "Da muss etwas falsch gelaufen sein", so die Polizei.

Nach dem Großbrand auf dem Gelände eines Schrotthändlers in Langenau ermittelt die Polizei jetzt wegen fahrlässiger Brandstiftung und einer möglichen Umweltstraftat. Eine solche Presse könne nicht ohne weiteres von alleine anfangen zu brennen, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage unserer Redaktion: "Da muss etwas falsch gelaufen sein."

Die Staatsanwaltschaft Ulm hat einen Gutachter beauftragt, um die Brandursache zu ermitteln. Genau ermittelt werden müsse laut dem Polizeisprecher auch noch die Höhe des angerichteten Sachschadens. Dieser soll sich im Bereich von rund zwei Millionen Euro belaufen, könne aber auch noch höher oder niedriger ausfallen.

Großbrand bei einem Schrotthändler in Langenau.
Bild: Thomas Heckmann

Ein Sachverständiger der Versicherung sei noch nicht vor Ort gewesen. Allein die Presse, in der ein Auto nach aktuellen Erkenntnissen Feuer fing, habe einen Wert von rund einer Million Euro, so der Polizeisprecher.

Großbrand in Langenau: Schrottauto geht in Flammen auf

Bei dem Großbrand im Langenauer Industriegebiet am Dienstagnachmittag wurde die A7 in dichten Rauch gehüllt. Ein Arbeiter hob nach bisherigen Erkenntnissen mit einem Bagger ein Schrottauto in eine Presse. Beim Pressen geriet das Auto in Flammen. Das Feuer griff auf weitere Autos, auf den Bagger und die Presse über. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr waren aus Langenau, Ulm und Umgebung waren mit über 100 Feuerwehrleuten im Einsatz. Nach Angaben der Polizei erschwerten im Zufahrtsbereich Schaulustige zeitweise die Arbeit der Einsatzkräfte. Ermittlungen hierzu seien aber keine eingeleitet worden, so der Polizeisprecher.

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