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Ulm

08.02.2019

Närrisches Wochenende: Ulm wie es bebt und feiert

Der Schalmeienexpress aus dem Illertal hat sich auch dieses Jahr zum Narrensprung angemeldet. Erwartet werden 6000 Teilnehmer.

Am Wochenende geht es in der Münsterstadt alemannisch zu: mit Gugga-Musik-Fest und dem großen Narrensprung.

Land auf, Land ab, Donau aufwärts und Donau abwärts kündigt ein lautes und kräftiges „Zong raus“ der Ulmer Narrenzunft die ersten Höhepunkte der Fasnet rund ums Münster an. Los geht’s am heutigen Samstag mit einem seltenen Ereignis: In Kooperation der Narrenzunft Ulm und den „Blech Beat Gugga“ aus Oberelchingen findet nach fünf Jahren das zweite Ulm-Beben statt. Ab 14 Uhr werden 18 Guggenmusik-Gruppen – mit lautstarken 500 Musikern insgesamt – in der Innenstadt erwartet.

„Namhafte Formationen aus ganz Süddeutschland und der Schweiz“, so werben die Veranstalter, zelebrieren auf drei Bühnen in der Innenstadt verschiedene Formen der närrisch-fetzigen Musik.

Schauplätze sind tagsüber der Hans-und-Sophie-Scholl-Platz (Neue Mitte) und der Berblinger Brunnen in der Fußgängerzone. Dort spielen um 14.20 Uhr die Giggalesbronzer aus Weißenhorn. Ab 19.30 Uhr ist jene Musik, die ihren Ursprung im Brauch, die Wintergeister mit dem Blasen von Kuhhörnern auszutreiben, hat, in einem Zelt auf dem Münsterplatz zu hören. Und ab 22 Uhr geht es im Kornhaus weiter. Dort findet zuvor (ab 15 Uhr) die traditionelle Kinderfasnet statt.

Närrisches Wochenende: Ulm wie es bebt und feiert

6000 Hästräger und Musiker werden zum "Ulmzug" durch die Ulmer Innenstadt erwartet

Rund geht’s in der Ulmer Stadtmitte auch am Sonntag, 10. Februar. 6000 Hästräger und Musikanten werden zum „Ulmzug“, dem großen Narrensprung, erwartet. Der Tag beginnt jedoch mit dem Narrengottesdienst in der Wengenkirche, bis sich schließlich um 13.13 Uhr der traditionelle Zug durch die Gassen der Münsterstadt schlängelt. Angemeldet haben sich Narren und Musiker, Gugga, Spielmanns- und Fanfarenzügler aus dem Schwarzwald, Bodenseegebiet, Allgäu, aus Oberschwaben, von der Donau, der Schwäbischen Alb, aus der Schweiz und Zünfte aus Ulm und um Ulm herum.

Aus Bayern sind unter anderem dabei: D’ Illerstoi aus Senden, Oberelchinger Bobbele, Schalmeienexpress Illertal, Stadtbachhexen Memmingen, Günzburger Stadtbutz, Schalmeien Nersingen, Schedder Hexa Altenstadt, Weitfeldhexa Thalfingen, Buschelberghexa Nersingen, Illertal Dämonen und die Blech Beat Gugga Oberelchingen.

Der Narrenwurm windet sich entlang der geschmückten Straßen und Gassen durch die Schuhhausgasse, Judenhof, Karpfengasse, Hafengasse, Breite Gasse, Kornhausgasse, Bärengasse, Hafenbad, Herrenkellergasse, Platzgasse zum Münsterplatz. Auflösung des Ulmzugs ist am Stadthaus. Für die Straßen und Gassen des Umzugsweges gilt am Sonntag ein absolutes Halteverbot in der Zeit von 11 bis 17 Uhr.

Die Ulmzug-Plakette kostet drei Euro. In diesem Jahr ist das Motiv das „Ulmer Hansele“ der Narrenzunft Ulm. (heo)

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