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Neu-Ulm
24.02.2020

AnnenMayKantereit in der Ratiopharm-Arena – oder: Irgendwas fehlt immer

Annen, May und Kantereit – drei Männer sind Teil dieser Band. Trotzdem: Henning May ist das große Marken-Gesicht dieser deutschen Boyband.
Foto: Felix Oechsler

Die Musik dieser Band trieft vor Sehnsucht, Abschied, Wehmut. In Neu-Ulm beweist AnnenMayKantereit aber, wie gut es sich mit Weltschmerz tanzen lässt.

Wie ein schlanker, junger Elvis tanzt Henning May. Er wackelt mit den Hüften, er greift das Mikrofon mit beiden Händen, als bräuchte er Halt, damit ihn seine eigene Stimme nicht von der Bühne bläst. Die Fans singen mit – „Es tut mir leid, Pocahontas“ brüllen tausende Stimmen auf Kommando. Und doch hört man aus der Masse diese eine Stimme heraus, die so kräftig kratzt und vibriert. Diese tiefe, brummende Klangwelle dringt aus Henning Mays Kehle. Sie trägt sich über die Boxen bis in die letzte Ecke der Arena, vermengt sich mit Basedrum-Donner und am Ende dieser Schwingungskette – sitzt einem die Gänsehaut im Nacken. Zumindest in den schönsten Momenten. Wenn AnnenMayKantereits Musik an der Seele rüttelt.

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