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Neu-Ulm
23.10.2019

Ausstellung in der Putte: Zerbrechliche Zivilisation

Tim Wolff hat in die Putte ein fragiles Gerüst gebaut.
Foto: Florian L. Arnold

Tim Wolff zweifelt im Neu-Ulmer Kunst-Projektraum am Zustand der Welt. Auch Trump und Johnson gehören zur Ausstellung.

Die Welt, reduziert auf Zeichen und Symbole: Das ist das Material, aus dem der 1976 in Rumänien geborene Tim Wolff im Neu-Ulmer Projektraum Putte seine „Doubtful Statics“ baute. Aus schwarz angemalten Latten errichtete der Künstler eine Installation im vorderen Galerieraum, die unschwer als Brücke auszumachen ist. So weit, so gut. Hier aber beginnt der Geschichtenerzähler Wolff erst: Eine ins dreidimensionale konstruierte Zeichnung ist das einerseits, andererseits ein hochpolitischer Denkansatz, der fragile Gleichgewichte inszeniert. Da ist die „Brücke nach Europa“, die einem in den Sinn kommt und die manchem Flüchtling zum Verhängnis wird. Da kommen einem die politischen Brücken ins Gedächtnis, die dieser Tage eingerissen werden.

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