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Neu-Ulm
13.04.2018

Die Bombe ist in Rekordzeit entschärft

Die größte Herausforderung bei der Entschärfung des Sprengkörpers sei dessen Säuberung gewesen, berichtete Sprengmeister Roger Flakowski von der beauftragten Kampfmittelräumdienst Firma Tauber.
Foto: Alexander Kaya

Beim Einsatz rund um den Sprengkörper lief alles wie am Schnürchen. Die Stadt will nun alles daran setzen, dass auf der Baustelle flächendeckend sondiert wird.

Kurz nach 14 Uhr kam die Entwarnung: Die 450 Kilogramm schwere Fliegerbombe in Neu-Ulm ist erfolgreich entschärft. Damit konnten die Sperrungen in der Innenstadt nach fast genau sechs Stunden wieder aufgehoben werden und rund 10 400 Neu-Ulmer wieder ihr Zuhause betreten – um einiges früher als zunächst angenommen. Das lag wohl nicht zuletzt an der gewissen Routine, die sowohl Einsatzkräfte als auch Bürger mittlerweile entwickelt haben – schließlich war es die dritte Bombe in acht Wochen, die am Dienstag auf der Baustelle des Südstadtbogens in der Nähe des Neu-Ulmer Bahnhofs entdeckt worden war. Jetzt will die Stadt alles daran setzen, dass das Gelände dort zügig flächendeckend sondiert wird. Doch ganz so einfach ist auch das nicht.

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