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Neu-Ulm feiert sich zu Recht

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Kommentar Von Ronald Hinzpeter
02.06.2019

Es war nicht nur das Wetter, das der Stadt Neu-Ulm zu einem tollen Wochenende verholfen hat.

Natürlich haben wir an dieser Stelle schon mal erwähnt, dass Neu-Ulm feiern kann, aber das Festwochenende zum 150-jährigen Stadtjubiläum hat das Vorangegangene noch mal in den Schatten gestellt. Es waren zwei fröhliche, muntere Tage, in denen die Innenstadt zur Partymeile wurde – und es kamen nicht nur die trinkfreudigen Spektakeltouristen, sondern wirklich jung und alt – Menschen, die ihre Stadt hochleben ließen oder einfach so ihr Vergnügen haben wollten.

Neu-Ulm hat sich wirklich Mühe gegeben

Die Verwaltung hatte sich wirklich Mühe gegeben und ein Programm auf die Beine gestellt, das nicht übermäßig spektakulär daher kam – die etwas abgehalfterte Band Rednex könnte auch Baumarkteröffnungen beschallen – aber es war in der Breite gut ausgesucht. Und es passte zum nun endlich anbrechenden Sommer. Das Wetter trug einen nicht unerheblichen Teil dazu bei, das Fest zu einer echten Sause zu machen. Es fühlte sich ein bisschen wie Schwörmontag an, mit dem einen Unterschied, dass eben diesmal Neu-Ulm das Feierzentrum bildete.

Dabei hat sich der Schwal als wunderbarer Ort entpuppt, um gemütlich zu hocken und es sich wohl sein zu lassen. Schon länger gibt es Bestrebungen, diese etwas abgelegene kleine Oase stärker zu beleben. Die könnten nun einen frischen Schub bekommen haben.

Neu-Ulm braucht sich nicht zu verstecken

Das Jubiläumsjahr ist noch nicht zu Ende, es wäre also verfrüht, schon in Jubel ausbrechen zu wollen, aber: Die Stadt hat bisher alles richtig gemacht und ein Festprogramm ertüftelt, das sowohl die heimische Wirtschaft präsentiert, lokale Künstler als auch ganz normale Bürger. Es kommt weder verkopft noch staatstragend daher, sondern bietet allen etwas. Damit könnte tatsächlich funktionieren, was als tieferer Gedanke hinter den Feierlichkeiten steckt: die Menschen zusammenzuführen und mehr Neu-Ulmer Identität zu schaffen. Die kleine Schwester des großen Ulm braucht sich schon lange nicht mehr zu verstecken, schon gar nicht beim Feiern.

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