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Neu-Ulm

20.10.2015

Neu-Ulmer mit T-Shirts von Affen in der "Höhle der Löwen"

Die Neu-Ulmer Yvonne Kaltenecker und Marcus Handvest präsentierten ihre Firma „Ajoofa“. Am Dienstag wird die Sendung ausgestrahlt. 
Bild: VOX/Bernd-Michael Maurer

Yvonne Kaltenecker und Marcus Handvest stellen heute in TV-Sendung "Höhle der Löwen" ihre Firma vor, in der Affen arbeiten.

Die beiden Neu-Ulmer Yvonne Kaltenecker und Marcus Handvest haben ungewöhnliche Kollegen: Affen – sie gestalten in der Firma Ajoofa T-Shirts. Dieses außergewöhnliche Geschäftsmodell stellen die beiden Neu-Ulmer heute Abend den millionenschweren Investoren und Jurymitgliedern der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ vor. Dabei geht es vor allem um eines: viel Geld.

Denn alle Firmengründer, die den Investoren Judith Williams, Frank Thelen, Jochen Schweizer, Lencke Steiner und Vural Öger ihre Geschäftsidee präsentieren, dürfen einen „Deal“ vorschlagen: Kaltenecker und Handvest wollten beispielsweise 80000 Euro und boten dafür zehn Prozent der Unternehmesanteile.

"Höhle der Löwen": Affen als Designer

In der Sendung, die bereits aufgezeichnet wurde, stellten die beiden Neu-Ulmer ihr Unternehmen vor: Sie nutzen die Bilder, die Affen in Zoos bei sogenannten Tierbeschäftigungsmaßnahmen malen für ihre Mode. „Ich habe mich immer gefragt, was eigentlich mit diesen Bildern passiert, die die Affen malen“, sagt Handvest. „Manche von ihnen werden in Museen ausgestellt, andere landen im Keller – und bei uns eben auf den T-Shirts.“ Den beiden Chefs von Ajoofa gehe es nicht nur darum, schöne T-Shirts zu verkaufen: „Wir wollen unseren Künstlern auch etwas zurückgeben“, erklärt Handvest. Daher würden zwei Prozent des Umsatzes eines jeden T-Shirts in Tierbeschäftigungsmaßnahmen an Zoos fließen, weitere fünf Prozent in den Tier-, Natur- und Artenschutz.

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Die 2012 gegründete Firma, die ihren Sitz in Ulm hat, arbeitet mit einigen Partnern zusammen: unter anderem mit den Zoos in Krefeld und Osnabrück und der dem Jane-Goodall-Institut-Deutschland. Die geforderten 80.000 Euro könnten die Firmenchefs gut gebrauchen, um ihr Produkt zu vermarkten: „Bisher verkaufen wir unsere Sachen übers Internet, denn auf unserer Homepage können wir gut erklären, warum wir Affen-Shirts verkaufen“, sagt Handvest, der gerne auch im Einzelhandel Werbung für sein Produkt machen möchte.

Ob einer der TV-Investoren den Deal mit den beiden Neu-Ulmern eingegangen ist? Handvest schweigt. Er möchte noch nichts verraten über den TV-Auftritt. Diesen jedenfalls werden er und seine Geschäftspartnerin gemeinsam mit Freunden und Familie in einer Bar ansehen.

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