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18.03.2009

Neu-Ulmer werden von 6800 Laternen erleuchtet

Neu-Ulm (grr) - Seit zwei Jahren ist die Stadt dabei, ihre Straßenbeleuchtung umzubauen. Alte Quecksilberdampflampen werden gegen stromsparende Natriumdampflampen ausgetauscht. Ganze Straßenzüge werden gar nicht mehr erleuchtet. Das spart Stromkosten, senkt den CO2-Ausstoß und folgt den Vorgaben der Europäischen Union.

Wie jetzt im Technischen Ausschuß des Stadtrats berichtet wurde, sind bisher 415 Lampen ausgetauscht oder umgerüstet worden. Den Investitionen in Höhe von 152 000 Euro stehen jährliche Einsparungen von 41 200 Euro und 119 Tonnen weniger CO2 gegenüber. Im laufenden Jahr werden 247 Leuchten mit einem Aufwand von 142 000 Euro ausgewechselt.

An der Europa-, der Otto-Hahn- und der Memminger Straße wurde die Beleuchtung streckenweise komplett abgeschaltet, weil die Geh- und Radwege mit eigener Beleuchtung auskommen. So werden jährlich weitere 9000 Euro gespart. Die entlang der Meininger Allee und des Tiefbahnhofs aufgestellten 63 Lichtstelen dienen nach Erkenntnis der Abteilung Straßen- und Brückenbau im Fachbereich Verkehr vorrangig der Platz- und Straßengestaltung. Die ständige Ausleuchtung dieses Teils der Innenstadt sei unnötig. Deshalb werden die Stelen zwischen elf Uhr nachts Uhr und halb fünf Uhr in der Früh abgeschaltet. Allein damit spart die Stadt jährlich 3400 Euro Stromkosten.

Knapp ein Drittel der 6800 öffentlichen Stadtleuchten werden nach Angaben von Abteilungsleiter Rolf Egert noch mit Quecksilberdampflampen betrieben. Der Umbau müsse zügig weitergehen, weil die EU diese Art Leuchten von 2012 an verbietet.

Nach überschlägiger Berechnung teilte Oberbürgermeister Gerold Noerenberg mit, der finanzielle Aufwand zur Umrüstung werde sich binnen vier bis fünf Jahren amortisieren. Der Ausschuss nahm den Bericht der Verwaltung zur städtischen Erleuchtung zustimmend zur Kenntnis.

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