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Weißenhorn/Neu-Ulm

24.03.2017

Neue Bauten, alte Qualitäten: VR-Bank Neu-Ulm legt Bilanz vor

So soll es einmal aussehen: Der Bau des neuen Verwaltungsgebäudes in Weißenhorn läuft trotz des kalten Januars weiter planmäßig.
Bild: Visualisierung/Foto: VR-Bank Neu-Ulm

Geldinstitut präsentiert stabiles Wachstum und solide Ertragslage. Die positiven Auswirkungen der Fusion sind bereits im Geschäftsbericht für 2016 ablesbar.

Fusion geglückt, Bank ist profitabler: Der erste positive Aspekt des Zusammenschlusses der Volksbank Neu-Ulm mit der VR-Bank Neu-Ulm/Weißenhorn zur neuen VR-Bank Neu-Ulm ist nun in der am Donnerstag vorgestellten Bilanz nachzulesen. Um 2,4 Millionen Euro sank im Vergleich zum Vorjahr etwa der Personalaufwand. „Nicht durch Kündigungen“, wie der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Seel betonte. Sondern durch die Nicht-Besetzung etwa durch Verrentungen frei werdender Stellen. Der Personalstand zum Stichtag verringerte sich so von 374 auf 356. Die Zahl der Auszubildenden beträgt konstant 27.

Auch sonst lief es blendend für die neue, fusionierte Bank: Trotz der erheblichen Belastungen durch die extreme Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank und eines „unverhältnismäßigen regulatorischen Aufwands“ könne die Bank auf ein solides Geschäftsjahr zurückblicken. „Das Jahr 2016 war geprägt von wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen. Dennoch konnten wir unseren Wachstumskurs fortsetzen und unser Eigenkapital weiter stärken. Wir sind zufrieden“, sagte Seel. Die Bilanzsumme stieg um 4,6 Prozent erstmals auf mehr als 1,6 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen sind um 5,5 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro gewachsen. Und nahezu alle Gelder, die die Kunden anlegten, wurden wieder als Kredit ausgegeben, in Summe 1,22 Milliarden. „Genau, wie es unser genossenschaftlicher Auftrag ist“, wie Vorstand Alois Spiegler betonte.

Das Gesamtbetriebsergebnis betrug insgesamt 17,7 Millionen Euro und lag mit 1,1 Prozent in Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme noch deutlich über dem Verbandsdurchschnitt der Genossenschaftsbanken in Bayern (0,96 Prozent). Die VR-Bank Neu-Ulm weist für das Jahr 2016 einen Jahresüberschuss (Ergebnis nach Bewertung und Steuern) in Höhe von knapp 2,4 Millionen Euro aus. Dieser Anstieg um über neun Prozent ist vor allem auf die günstige Risikosituation, die sorgsame Kostenpolitik und das gute sonstige betriebliche Ergebnis zurückzuführen. Neben den Bilanzen stehen bei der VR-Bank auch diverse Bauprojekte auf der Agenda. Der Bau des neuen Verwaltungsgebäudes in Weißenhorn läuft planmäßig. Jüngst wurde mit den Rohbauarbeiten begonnen. Das neue Gebäude soll wie geplant im ersten Quartal 2018 fertiggestellt werden und der Arbeitsplatz von 50 Menschen werden.

Was den angedachten Abriss und Neubau des Banksitzes an der Ludwigstraße in Neu-Ulm angeht, wollen die Banker erst mal abwarten, bis die im Stadtrat reifenden städtebaulichen Überlegungen für die Straße konkreter werden. „Für uns haben die beiden laufenden Bauprojekte absolute Priorität. Dort sind derzeit auch unsere ganzen Kapazitäten gebunden“, sagte Vorstand Steffen Fromm. Denn an der Neu-Ulmer Marienstraße befindet sich die zweite Baustelle der Bank. Die sehr gute Lage an der Donau wolle die VR-Bank nutzen, um auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. „Wir wollen etwas wirklich Spannendes machen“, sagte Spiegler, ohne konkret zu werden. Denn die Suche nach den Vorstellungen der Kunden, was „spannend“ wirklich bedeuten könne, liefen noch auf Hochtouren. "Seite 22

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