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Pfaffenhofen

25.11.2018

Neue Lampen für den nördlichen Teil der Hauptstraße

Auch der nördliche Teil der Hauptstraße erhält beim Umbau 2019 eine neue Straßenbeleuchtung.
Bild: Willi Baur

2019 steht der Umbau der Hauptstraße an. Das erfordert auch eine neue Beleuchtung. Doch der Einsatz spezieller Strahler leuchtet zwei Räten nicht ein.

So weit waren sich die Markträte am Mittwochabend einig: Der im Jahr 2019 anstehende Umbau des nördlichen Teils der Pfaffenhofer Hauptstraße erfordert auch eine neue Straßenbeleuchtung. Aber auch Bodeneinbaustrahler im Bereich des geplanten Baumtores? Da wollten zwei Mitglieder des Gremiums nicht mehr mitgehen.

Maximilian Spleiß (FWG) zweifelte am Sinn der acht Strahler, mit denen die Baumgruppe von unten beleuchtet werden soll. Bürgermeister Josef Walz bezeichnete dies als „eine dekorative Lösung“. „Vielleicht schon“, grummelte Spleiß, „aber die Kosten dafür kommen mir sehr hoch vor.“ Ungefähr 10000 Euro sind für das besondere Element im nördlichen Bereich des zweiten Bauabschnitts veranschlagt, für die benötigten bis zu 14 Laternen auf beiden Gehwegseiten sind es rund 53000 Euro, die Verkabelung und Maststeckdosen für die Weihnachtsbeleuchtung inklusive. Gleiches gilt für den Abbau der sieben sogenannten technischen Leuchten, die bei der Neugestaltung der Hauptstraße wie bereits in deren südlichem Bereich weichen sollen.

Bauamtsleiter Alexander Gehr hatte das Konzept eingangs so begründet: „Städtebaulich und durch die Verbreiterung der Gehwege im neuen Bauabschnitt ist eine beidseitige Ausleuchtung mit Laternen zu favorisieren.“ Dessen Realisierung war von der LEW Verteilnetz GmbH, einer Tochterfirma der Lechwerke, zu den genannten Konditionen angeboten worden. Die Notwendigkeit einer neuen Verkabelung resultiert Gehr zufolge aus der zugunsten breiterer Gehwege geplanten Verjüngung der Fahrbahn von 8,50 auf 6,50 Meter. „Damit passt die Lage der Kabel nicht mehr.“

Die Kreuzung an der Taverne soll speziell ausgeleuchtet werden

Im vorliegenden Angebot wie im mehrheitlich beschlossenen Auftrag nicht enthalten ist die Ausleuchtung des Fußgängerüberwegs, der auf Höhe des Friedhofs vorgesehen ist. Das räumte Gehr auf Nachfrage von Konrad Jahn (CSU) ein. Dort bestehe noch „Klärungsbedarf“, sagte der Bauamtschef. Vermutlich werde es aber auf eine technische Lampe hinauslaufen. Gegen die hätte auch Dominik Wansing (Grüne) nichts. Wohl aber gegen die Bodenstrahler für das Baumtor. Sie seien sehr wartungsintensiv und die Kosten dem Nutzen nicht angemessen. „Außerdem sollten wir dabei auch an die Insekten denken“, mahnte Wansing und beantragte eine Abstimmung in zwei Stufen. Die lehnte das Gremium denkbar knapp ab: Sieben Mitglieder votierten für eine getrennte Entscheidung über die Bodenstrahler, acht dagegen.

Ein Verzicht darauf wäre in städtebaulichem Zusammenhang „nicht stimmig“, widersprach Walz. Überdies würden die Strahler eine halbe Stunde vor Mitternacht abgeschaltet. Dritter Bürgermeister Karlheinz Thoma (SPD) pflichtete ihm bei: Der neue Lampentyp sei sicher nicht so störanfällig und „das Lichtspektrum auch insektenfreundlicher“. Gegen die Stimmen von Spleiß und Wansing beschloss das Gremium schließlich die vom Bauamt vorgeschlagene Vergabe. Die Standorte der einzelnen Leuchten müssen Gehr zufolge im Detail noch festgelegt werden. Speziell ausgeleuchtet wird nach seinen Worten auch in Zukunft die Taverne-Kreuzung.

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