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Neu-Ulm

10.10.2013

Neue Wohnungen für Studenten

Auf einer Teilfläche des betonierten Geländes zwischen der Curd-Jürgen-Straße (rechts), der Romy-Schneider-Straße (links, hinter den Herbstbäumen) und der Heinz-Rühmann-Straße (im Hintergrund) baut das Studentenwerk Augsburg eine Anlage mit 151 Studentenwohnungen.

Stadtrat entscheidet sich für den Bau einer Anlage an der Romy-Schneider-Straße

von Gerrit-R. Ranft

Das Studentenwerk Augsburg errichtet im Wiley längs der Romy-Schneider-Straße eine 82 Meter lange Wohnanlage mit 151 Wohnungen. Der Stadtrat hat den Bauantrag gegen eine Grünen-Stimme gebilligt, nimmt das Vorhaben jedoch zum Anlass, einmal grundsätzlich über die Errichtung oder Ablösung von Kfz-Stellplätzen nachzudenken.

Tatsächlich stieß es bei Alfred Schömig (FDP) auf Verwunderung, dass an der Wohnanlage lediglich 29 Parkplätze angelegt und 47 finanziell „abgelöst“ werden sollen. Wie er seine Verpflichtung zum Bau von Stellplätzen wahrnehme, liege großenteils in der Entscheidung des jeweiligen Bauherrn, belehrte die Rechtsabteilung. „Aber wenn Sie wollen“, lenkte Oberbürgermeister Gerold Noerenberg ein, „können wir gern im Rat mal darüber reden“. Das wird nun demnächst geschehen. Auch über die Höhe der Beträge für nicht errichtete sondern „abgelöste“ Stellplätze werde dann gesprochen.

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Einen Hauch von „Käfighaltung“ spürte Annette Neulist (Grüne) bei Betrachtung der Westansicht auf der Bauzeichnung. Die dort geplante Fassade machte auf ihren Fraktionskollegen Wolfgang Moll einen Eindruck „von Ödnis und Langeweile“. Tatsächlich präsentiert die Front dem Betrachter 136 über fünf Stockwerke reichende kleine gleichförmig quadratische „Waben“, die zumindest im Schwarzweißdruck keinerlei Wechsel von Form und Farbe vermitteln. Der Rückseite des Bauwerks sind kubische Körper angeheftet, die einmal Kommunikationsräume aufnehmen sollen. Stadtbaumeister Andreas Neureuther verteidigte für den Bauherrn den Entwurf, der „gegen starke Konkurrenz aus einem europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb hervorgegangen“ sei.

Der lang gestreckte Bau, der in Form und Höhe etwas von dem gegenüberliegenden „Albertinum“ aufnehme, habe mit großem Abstand den ersten Preis gewonnen. Noerenberg brachte Erfahrungen aus der eigenen Studentenzeit mit: „Wir waren glücklich in solchen Bauten mit vielen Wohnungen, weil damit auch für viel Abwechslung im Studentenleben gesorgt war.“

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