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Neu-Ulm

04.05.2019

Neues Seniorenzentrum: Jetzt kann der Umzug beginnen

Das neue Caritas-Seniorenzentrum in Neu-Ulm steht vor der Vollendung. Am Freitag fand ein Gottesdienst mit Altarweihe in der Hauskapelle statt.
Bild: Alexander Kaya

Weihbischof Florian Wörner segnet die Hauskapelle von „St. Damian de Veuster“ im Wiley. Das ist der Auftakt für den Umzug in das neue Caritas-Seniorenheim.

Das neue Caritas-Seniorenzentrum im Wiley-Nord steht kurz vor der Vollendung. Noch im Mai ziehen die Verwaltung und die Küche um, im Juni folgen die Bewohner des Altenheims. Aus „Albertus Magnus“ wird dann „St. Damian de Veuster“. Einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Vollendung des neuen Seniorenheims machte der Augsburger Weihbischof Florian Wörner am Freitag: Er segnete die Hauskapelle und weihte den Altar und damit, wie er sagte, „die Seele dieser Einrichtung, den Ort, wo Gott uns seine Liebe erweist und dem Menschen auf Augenhöhe begegnet und uns einlädt, diese Liebe weiterzugeben“.

In Nachbarschaft von Neu-Ulmer Schülern und Studenten

Die Altarweihe war sozusagen der Auftakt für den Umzug in das neue Seniorenzentrum, das in unmittelbarer Nachbarschaft des Albertus-Magnus-Heims errichtet wurde. Der Augsburger Diözesan-Caritasverband hat 12,8 Millionen Euro in das Projekt investiert. Der Landkreis Neu-Ulm unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss von 900000 Euro, die Stadt Neu-Ulm mit 300000 Euro. In „St. Damian de Veuster“ an der Heinz-Rühmann-Straße gibt es 90 Einzel- und zwölf Doppelzimmer. Der Ersatzneubau war nötig geworden, weil das 1968 erbaute Caritas-Altenheim nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Nach dem Umzug wird „Albertus Magnus“ abgerissen. Auf dem Grundstück entstehen Eigentumswohnungen in mehreren Blöcken. Im Wiley-Nord leben, lernen und arbeiten junge und ältere Menschen nahezu Tür an Tür: In der Nähe des neuen Seniorenzentrums befinden sich die Mark-Twain-Schule, ein Studentenwohnheim, die IHK-Akademie Schwaben, das Gründerzentrum TFU und das Albertinum.

Die erste Kapelle Deutschlands, die dem Heiligen Damian de Veuster gewidmet ist

Domkapitular Andreas Magg wies auf die Besonderheit der neuen Einrichtung hin: „Hier wird die erste Kapelle in Deutschland geweiht, die den Namen des berühmten, aus Belgien stammenden Arnsteiner Paters und Heiligen Damian de Veuster trägt.“ Die Landtagsabgeordnete Beate Merk (CSU) sagte über den bevorstehenden Umzug: „Das so etwas überhaupt möglich ist, ist für mich schon ein kleines Wunder.“ Im guten Umgang mit den Schwächsten, Kindern und alten Menschen, zeige eine Gesellschaft, welchen Geist sie hat. Der stellvertretende Landrat Franz-Clemens Brechtel (CSU) sagte, der Neubau sei von unschätzbarem Wert. Ein großartiges Projekt befinde sich auf der Zielgeraden. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vor dem Festakt von Anita Atzinger und Joseph Kelemen. (mru)

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