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Biberachzell

13.01.2020

Neujahrskonzert: Beschwingte Musik bei einem Glas Sekt

Die Blasmusiker der Chor- und Musikgemeinschaft Biberachzell spielten im Foyer der Weißenhorner Stadthalle ihr Neujahrskonzert.
Foto: Roland Furthmair

Die Blasmusiker der Chor- und Musikgemeinschaft Biberachzell begeistern die vielen Zuhörer im Foyer der Weißenhorner Stadthalle.

Stilgerecht empfangen mit einem Glas Sekt wurden alle Gäste im Foyer der Weißenhorner Stadthalle beim Neujahrskonzert der Blaskapelle Biberachzell. Auch die zusätzlich aufgestellten Stuhlreihen waren voll besetzt, als die Besucher im ersten Konzertteil unter dem Titel „Erminger Solistenparade“ mit bekannten und beliebten Melodien des Musikvereins Ermingen bestens unterhalten wurden. Unter der musikalischen Leitung von Manfred Richter (der Neu-Ulmer Musiklehrer war ehemals Trompetenspieler am Ulmer Theater) bekam die Gastkapelle besonders für die Klassiker „Der Klarinettenmuck’l“ und den Saxofon-Hit „Yakety-Sax“ ebenso Sonderapplaus wie für das Xylofon-Paradestück „Latino Mallets“.

Den zweiten Konzertteil begannen die Blasmusiker der Chor- und Musikgemeinschaft Biberachzell und ihrer Dirigentin Marei Richter gleich schwungvoll festlich mit dem brandneuen Konzertmarsch „Priority“ von Martin Scharnagl. Bei einem Abstecher mit „Dramatic Tales“ ins finstere Mittelalter siegte nach musikalischen Stimmungswechseln letztendlich wieder „die Liebe zur choralartigen Melodie“.

Das Musical-Medley "Elisabeth" verlangt Musikern viel ab

Mit lustigen Anekdoten und informativen Ansagen führte Marion Pistracher durch das Programm. Alles abverlangt wurde den rund 30 Akteuren beim durchaus auf Oberstufen-Niveau arrangierten Musical-Medley „Elisabeth“. Das erfolgreichste deutschsprachige Musical – in zehnminütiger Version sehr symphonisch und schwierig arrangiert von Johan de Meij – stellte an das Blasorchester höchste Anforderungen, denen sich die Akteure nach wochenlanger Probenarbeit aber durchaus gewachsen zeigten.

Mit „What a wonderful world“ war ein harmonischer Schlusstitel gewählt, die eingeforderten Zugabe wurde mit einem Medley der bekanntesten James-Last-Klassiker erfüllt. „Sie können es ja, die haben das heute alle mit Bravour gemeistert“, sagte Dirigentin Marei Richter, die sich mit ihrer Kapelle nach ihrem mittlerweile dritten Jahreskonzert hoch zufrieden zeigte.

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