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Senden

19.05.2015

Nicht angeschnallt: 25-Jähriger stirbt bei Überschlag

Ein Mann ist gestern bei einem Verkehrsunfall gestorben, nachdem er beim Überschlag dieses Autos aus dem Fahrzeug geschleudert worden war. Im Hintergrund der weiße Kleinwagen einer 22-jährigen Frau, die sich ebenfalls mit ihrem Wagen überschlagen hat.
Bild: Heckmann

Mann wird bei Unfall auf der B 28 aus dem Auto geschleudert. Vier weitere Personen schwer verletzt

Ein 25-jähriger Mann aus dem Landkreis Biberach ist gestern morgen bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 28 in Höhe von Senden getötet worden, vier weitere Personen im Alter zwischen 21 und 30 Jahren wurden schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Nach den Ermittlungen der Autobahnpolizei Günzburg kam es zu dem Unfall, als kurz nach sieben Uhr zwei Wagen hintereinander auf dem linken Fahrstreifen der B 28 in Richtung Ulm fuhren. Kurz vor der Brücke über die Bundesstraße bei Aufheim steuerte eine 22-jährige Frau ihren weißen Kleinwagen nach rechts, weil sie einem dahinter fahrenden, mit vier Männer besetzten Mercedes das Überholen ermöglichen wollte. Dabei streiften sich die beiden Autos aus bislang ungeklärter Ursache, gerieten ins Schleudern, kamen nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlugen sich auf einer angrenzenden Wiese mehrfach.

Zwei Männer, die auf dem Rücksitz des silbergrauen Mercedes sassen und vermutlich nicht angeschnallt waren, wurden aus dem Auto geschleudert. Einer davon – ein 25-jähriger Mann – starb noch am Unfallort an den Folgens einer schweren Verletzungen. .

Die drei anderen Männer im Alter von 25 und 28 Jahren, die aus dem Landkreis Südliche Weinstraße stammen, kamen mit schweren Verletzungen in umliegende Klinken. Auch die 22-jährige Fahrerin des Kleinwagens wurde schwer verletzt und in eine Klinik gebracht.

Die Freiwilligen Feuerwehren Weißenhorn, Vöhringen und Senden waren vor Ort im Einsatz. Die beiden Wagen mussten mit Totalschaden abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden dürfte nach ersten Schätzungen rund 30000 Euro betragen.

Zur genauen Klärung des Unfallablaufs wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle gerufen. Auch ein rettungshubschrauber war vor Ort.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sollen sich bei der Autobahnpolizei Günzburg unter der Telefonnummer 08221/919-0 melden.

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